Für ein glückliches Leben ermutigen
14.08.2009 | 17:32 Uhr 2009-08-14T17:32:00+0200„Das Down-Syndrom ist nichts Schlimmes, es sind einfach nur Chromosomen zuviel da”, sagt Heike Stube-Rosendahl als sie die Babymappen der Initiative Down-Syndrom Kreis Unna (IDS) vorstellt.
Die Mappen liegen ab sofort im St.-Marien-Hospital aus. Sie sollen dabei helfen, Babys mit dieser speziellen Genmutation und ihren Eltern einen bestmöglichen Start in das Leben zu ermöglichen.
Die IDS ist ein gemeinnütziger Verein, der sich ursprünglich aus einer kleinen Gruppe von sieben betroffenen Eltern und Freunden gebildet hat. Mittlerweile gehören ihr 300 Mitglieder an. Die IDS bemüht sich, in der Öffentlichkeit ein positives Bild von Menschen mit Down-Syndrom zu schaffen. Dabei ermutigt sie Eltern und zeigt ihnen Perspektiven für das Leben mit ihrem Neugeborenen auf. „Auch betroffenen Menschen in Lünen wollen wir zeigen, dass sie nicht allein sind, dass es Hilfe gibt”, sagt Heike Stube-Rosendahl. Daher habe man die Zusammenarbeit mit dem St.-Marien-Hospital gesucht.
In dem Lüner Krankenhaus werden jährlich circa 800 Kinder geboren, eines davon kommt durchschnittlich mit dem Down-Syndrom auf die Welt. Klingt zunächst nicht viel, doch laut Dr. Donat Romann, gibt es auch Jahre in denen die Zahl in die Höhe steigt. Daher ist er für die Unterstützung der IDS sehr dankbar. „Ich habe das Angebot aufgegriffen, weil wir es als Geburtsklinik sehr gut gebrauchen können. Obwohl wir in der letzten Zeit nicht so viele Fälle gehabt haben, wurden wir sehr oft nach einer Beratung zum Down-Syndrom gefragt”, erklärt Romann. Die gibt es übrigens nicht nur in Form der ausgelegten Babymappe, sondern auch unter (0163) 437 58 00 oder unter www.ids-unna.de . jok
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