Freude bei Kleingärtnern an der B 54
29.07.2011 | 18:43 Uhr 2011-07-29T18:43:00+0200
Lünen.Gute Nachricht für den Kleingartenverein (KGV) Buchenberg. Dem vierspurigen Ausbau der B 54 werden definitiv nur die beiden vorderen Parzellen der Anlage an der Dortmunder Straße zum Opfer fallen. Das geht aus aktuellen Aussagen der Regionalniederlassung Bochum des Landesbetriebes Straßen.NRW hervor.
Das freute insbesondere KGV-Vorsitzenden Hans Gurschinski. Er sprach gestern in einer ersten Stellungnahme von einer „guten Lösung“.
Lange Zeit hingen die Kleingärtner in der Schwebe. Im Laufe der Jahre, die die Ausbauplanung nun schon dauert, habe es immer wieder widersprüchliche Aussagen gegeben, berichten sie. Bis zuletzt habe man nicht gewusst, ob man sich von fünf, von zehn oder noch mehr Meter Gelände trennen muss. Der Verein hatte sich schon darauf eingestellt, auch auf die beiden Parzellen in der zweiten Reihe verzichten zu müssen. Dazu wird es nicht kommen, wie jetzt feststeht.
Die Regionalniederlassung Bochum des Landesbetriebes Straßen.NRW erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass sieben, maximal 7,50 Meter benötigt würden. Mehr nicht. Für Gurschinski ein Grund zur Freude. Die zweite Parzellenreihe kann damit bleiben.
Straßen.NRW in Bochum ist zuständig für die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens. Dort erhält der Entwurf, der die Jahre zuvor in der Niederlassung Hagen erstellt wurde, seinen letzten Schliff. Beim Ausbauabschnitt Buchenberg ist das schon so gut wie geschehen.
Nach Aussage des zuständigen Projektleiters Guido Hütte in Bochum wird der Ausbau am Buchenberg folgendermaßen aussehen: Die Fahrbahnverbreiterung benötigt in Höhe der Kleingartenanlage sieben Meter neue Fläche, weil der Bushaltestreifen vor der Kleingartenanlage in Zukunft nicht mehr benötigt wird und überbaut werden kann. Sonst wären es tatsächlich deutlich mehr. Die Bushaltestelle wird um 70 Meter in Richtung Kanal verlegt.
Das alles entspricht noch dem Entwurf aus Hagen. Zusätzlich in die Pläne eingezeichnet werden soll ein Gehweg von der Kleingartenanlage bis zur Bushaltestelle – um Pächtern und Besuchern einen sicheren Zugang zum neuen Busstop zu gewähren. „Würden wir auf den Weg verzichten, bräuchten wir sogar nur fünf Meter von der Kleingartenanlage“, sagte Hütte.
Der Stand der Ausbauplanung ist auch Thema eines Gespräches von Straßen.NRW und Stadt Lünen am 8. August.
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