Facharztzentrum startet pünktlich
22.12.2010 | 17:50 Uhr 2010-12-22T17:50:00+0100
Lünen.Pünktlich im April 2011 soll das neue Facharztzentrum Mersch eröffnen. Dies kündigte am Mittwoch der Bauverein zu Lünen im Rahmen eines Baustellen-Rundgangs an.
Zu diesem Termin ging auch die neue Gemeinschaftspraxis der Augenärzte Dr. Miner Asani und Dr. Tamer Tandogan an den Start, die ihren Standort von der Münsterstraße in die Mersch verlegt. Auf rund 750 Quadratmetern Fläche werden dort eine Reihe von Behandlungen durchgeführt. Ein Schwerpunkt soll auf ambulanten Operationen liegen.
Internist zieht ein
Den Umzug begründete Dr. Asani gestern vor allem mit der Barrierefreiheit im neuen Gebäude, aber auch die günstige Parkplatzsituation direkt am Parkhaus Mersch sei ein Plus. Die neue Praxis soll durchgehend von 8 bis 19 Uhr geöffnet sein, das Team der Gemeinschaftspraxis wird ferner von 23 auf vorerst 25 Mitarbeiter aufgestockt.
Zu den weiteren Medizinern, die in die Mersch ziehen werden, gehören laut Bauvereins-Vorstand Friedhelm Deuter die Praxisgemeinschaft von Dr. Heiner Borgmann und Dr. Georgios Tsobanelis (Orthopädie, Sportmedizin, Chirotherapie) sowie der Internist Dr. Christian Geiping. Derzeit würden noch Gespräche mit einem Zahnarzt geführt. Geplant sind außerdem auch Gastronomie-Bereiche und ein von mehreren Ärzten getragenes Reha-Zentrum mit moderner Computertechnik und ärztlicher Aufsicht zur Patientenüberwachung. Eine Apotheke und ein Sanitätshaus werden ebenfalls Niederlassungen eröffnen.
Die Arbeiten gehen trotz des ungünstigen Wetters gut voran, da in weiten Teilen bereits Fenster eingesetzt und zum Teil auch schon Heizungen eingebaut wurden. Somit steht der pünktlichen Eröffnung nach derzeitigem Stand nichts im Wege. Alles in allem werden bis zur Fertigstellung gut 9,5 Millionen Euro zur Errichtung des Facharztzentrums investiert.
Damit wird dann auch die letzte Baulücke in der Mersch geschlossen sein. Architektonisch wird sich das Facharztzentrum gut in seine Umgebung einfügen: Wie bei der Fassade der gegenüberliegenden Polizeiwache werden Betonplatten verbaut, deren Struktur an Sandstein erinnert. Große Fenster sorgen für eine deutliche Gliederung der Fronten und für viel Licht in den Räumen.
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