Einsatzreiches Jahr für Löschzug 3
12.02.2012 | 19:26 Uhr 2012-02-12T19:26:00+0100
Horstmar.Neben dem Jahresrückblick standen sowohl Wahlen als auch Beförderungen und Ehrungen bei der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges 3 der Freiwilligen Feuerwehr Horstmar an.
Andreas Tigges wurde zum Kassierer bestimmt, Heiko Wolf zu seinem Stellvertreter. Kassenprüfer sind Frank Henning und Timo Bierschenk. Daniel Tappe wurde Vertrauensmann. Carsten Strauß ist Pressewart und Schriftführer. Das Amt des Sicherheitsbeauftragten übernimmt Andreas Tigges. Bernhard Kloß ist Gerätewart und Torsten Adrian und Timo Bierschenk sind für die Brandschutzerziehung zuständig.
Der Leiter der Lüner Feuerwehr, Alfred Krömer, nahm die Beförderungen vor. Dennis Jörke ist nun Feuerwehrmann, Hendrik Born Oberfeuerwehrmann. Björn Napirski und Sven Kaspereit wurden Unterbrandmeister. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Heiko Wolf und Gerhard Ney wurde Brandinspektor.
Für die erfolgreiche Teilnahme am Leistungsnachweis 2011 überreichte Alfred Krömer jeweils eine Plakette an Dennis Jörke (1-malige Teilnahme), Timo Bierschenk (3), Christopher Krömer (3), Torsten Adrian (15) und Günter Unger (30). Thomas Hartmann wurde für 25 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft geehrt.
Dennis Jörke bildete sich zum Atemschutzgeräteträger und Sprechfunker weiter. Uwe Kaspereit bestand den Motorsägengrundlehrgang, Timo Bierschenk und Sven Kaspereit bildeten sich zu Maschinisten von Löschfahrzeugen weiter. Gerhard Ney absolvierte die Ausbildung zum Zugführer.
Der Löschzug 3 rückte 2011 zu insgesamt 70 Brandeinsätzen und 27 Hilfeleistungen aus. Bei 72 Einsätzen kamen sie den Menschen vor Ort in Horstmar zur Hilfe, 15 Mal lag ihr Einsatzort in Lünen-Süd, ein Mal in Gahmen. Sieben Mal wurden die Helfer zu Einsätzen auf die Autobahn 2 gerufen. Außerdem unterstützten sie andere Wehren beim Hallenbrand in Brambauer am 7.Januar und beim Großbrand am Lüner Schlachthof am 19. September.
Am 6. April kam es auf der A2 zu einer Massenkarambolage von sieben Fahrzeugen. Ein Schwerverletzter wurde ins Krankenhaus gebracht, ein Fahrzeug brannte aus. Am 4. Juni raste in der Preußenstraße ein PKW gegen einen Betonpfeiler, der Fahrer starb an der Unfallstelle. Extreme Temperaturentwicklung gab es beim Wohnungsbrand im Hirtenweg in Gahmen am 5. Juni. Ein Übergreifen der Flammen drohte sowohl beim Dachstuhlbrand an der Preußenstraße am 5. September als auch am 17. November in der Ebertstraße. Insgesamt waren die Horstmarer Wehrleute letztes Jahr 677 Stunden im Einsatz und leisteten 916 Übungsstunden.
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