Blitzer-Bilanz: Lünen war Schwerpunkt
12.02.2012 | 19:18 Uhr 2012-02-12T19:18:00+0100
Lünen.Bei den angekündigten Tempo-Messungen am Freitag fiel der Polizei eine ältere Lünerin besonders auf: Sie sei im Bereich der B236 gleich zweimal durch die Radarmessung erfasst worden, so die Polizei in ihrer Bilanz der AKtion. Die Überschreitung sei aber gering und deshalb nur jeweils ein Verwarnungsgeld von 10 Euro fällig gewesen. Bei der landesweiten Blitzer-Aktion der Polizei war Lünen Schwerpunkt der Messungen im Bereich des Polizeipräsidiums Dortmund. 220 Beamte waren laut Polizeibericht an den Kontrollen beteiligt, davon waren 70 in Lünen im Einsatz.
In Lünen, Dortmund und den umliegenden Autobahnen wurden insgesamt 40 572 Fahrzeuge kontrolliert. 703 Fahrzeuge waren laut Polizeibilanz zu schnell unterwegs – und drei Geschwindigkeitsverstöße führten sogar zu einem Fahrverbot.
Innerorts war die höchste gemessene Überschreitung dabei 39 Stundenkilometer – in einer Dreißigerzone war jemand mit fast 70 Stundenkilometern unterwegs. Die höchste Überschreitung außerorts wurde mit 59 Stundenkilometern bei zulässigen 80 Kilometern pro Stunde gemessen. Auf der Autobahn wurde bei erlaubtem Tempo 60 jemand mit 42 Stundenkilometern zu viel auf dem Tacho geblitzt.
In der Nacht zum Samstag floh laut Polizei ein Auto vor der Kontrolle: Nachdem der Wagen am Ende der B236 mit 120 statt erlaubten 80 Stundenkilometern geblitzt worden sei, sei der Fahrer dann noch über Rot gefahren. Die Polizei ermittle noch.
Süßigkeiten für Beamte
Die Autobahnpolizei erlebte bei der Messaktion aber auch noch eine nette Geste: Ein Lkw-Fahrer aus Lünen habe Wasser und Süßigkeiten vorbeigebraucht. Er habe die Polizisten bei der Kälte unterstützen wollen, weil er die Aktion für sinnvoll hielt, so die Polizei. Allerdings durften die Beamten nichts direkt annehmen, offiziell wird noch „über die weitere Verwendung entschieden“. Die Polizei Dortmund betonte, dass es sich nicht um eine einmalige Aktion handele, sondern weiter intensiv kontrolliert werde.
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