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Kämmerer-Nachfolge

Beide Bewerber sind männlich

25.05.2012 | 12:11 Uhr
Beide Bewerber sind männlich

Lünen.   Das Verfahren zur Besetzung der Kämmerer-Stelle ist einen Schritt weiter, die Politik hat sich aber noch nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen können.

Der Ältestenrat der Stadt Lünen hat in seiner Sitzung am Donnerstag die Auswahl auf zwei eingegrenzt. Die Politik behält sich aber vor, weitere Kandidaten zu einer persönlichen Vorstellung einzuladen. Man will darüber noch einmal in den Fraktionen sprechen. Wer Nachfolger von Hans-Georg Schlienkamp wird, entscheidet der Rat der Stadt Lünen in einer Sondersitzung am 28. Juni.

Von letztendlich 34 Bewerbern stellten sich Anfang Mai bereits vier im Ältestenrat vor, in der Sitzung am Donnerstag dann weitere zwei. Erstere kamen auf Empfehlung des mit dem Auswahlverfahren betrauten externen Personalberatungsunternehmen aus Bonn, letztere auf Wunsch der Politik, wobei die Fraktionen ursprünglich drei Bewerber eingeladen hatten, von denen nur zwei der Einladung folgten.

Bei denen, die nach der persönlichen Vorstellung im Ältestenrat übrig blieben, handelt es sich um zwei männliche Bewerber im „mittleren Alter“,so Frank Knoll, Referent des Bürgermeisters. Unter den 34 Bewerbern habe es nur eine einzige weibliche gegeben. Sie sei aufgrund geringerer Qualifikationen im Vergleich zu den Mitbewerbern für die Vorstellungsrunde nicht infrage gekommen. Auf die mit B 3 besoldete Stelle hätten sich Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet beworben. Darunter auch Kämmerer anderer Städte.

Die Entscheidung, wer Nachfolger von Kämmerer Hans-Georg Schlienkamp wird, fällt der Rat in der Sondersitzung am 28. Juni. In einem vorgezogenen nicht-öffentlichen Teil werden sich die ausgewählten Bewerber noch einmal persönlich den Fraktionen vorstellen. Anschließend, im öffentlichen Teil, wird gewählt.

Lünens neuer Kämmerer soll so früh wie möglich seine Stelle im Rathaus antreten. Idealerweise schon in den Sommerferien, „spätestens im September“, so Frank Knoll. Hans-Georg Schlienkamp, der am 30. November seinen letzten Arbeitstag hat und dann mit 61 Jahren in die Freistellungsphase tritt, soll ihm bei der Einarbeitung zur Seite stehen. Unmittelbar nach der Sommerpause beginnen die Vorbereitungen auf den nächsten städtischen Haushalt. Zudem soll der so genannte Bürgerhaushalt fortgesetzt werden.

Von Andreas Gruber

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