Ausnahmezustand im Norden
14.02.2012 | 18:21 Uhr 2012-02-14T18:21:00+0100
Nordlünen.Ausnahmezustand herrscht in den nächsten Tagen wieder im Lüner Norden, feiert der Karnevalsverein „Ohne us geiht nich“ die Hochzeit der närrischen Tage doch über mehrere Tage.
Schon traditionell das Sagen in der Gaststätte „Haus Bössing“ hat die weibliche Fraktion am Donnerstag, 16. Februar. Der große Weiberfastnachts-Ball beginnt karnevalistisch passend um 20.11 Uhr. Der eigentliche Höhepunkt der Saison ist aber sicherlich am Samstag, 18. Februar, der Prinzenball, der erstmals unter einem neuen Slogan läuft. „Zwei feiern - einer zahlt sechs Euro“ heißt es dann im Haus Bössing. Von zwei Besuchern – egal ob Freunde oder Paare –, die gemeinsam feiern wollen, muss nur einer den Obolus von sechs Euro bezahlen.
Die Schirmherrschaft hat Michael Thews, Stadtverbandsvorsitzender der SPD und seit zwei Jahren Mitglied bei den Nordlüner Karnevalisten, übernommen. Die Besucher können sich auf zweieinhalb Stunden Unterhaltung freuen. Neben Gardetänzen und den Tanz- und Show-Darbietungen der Frauen- und Männergruppen, warten auch immer wieder Schunkel- und Tanzpausen. Auch hier geht es um 20.11 Uhr los. Abgeschlossen wird der närrische Dreierpack bei Bössing mit dem Kinderkarneval am Sonntag, der ab 15 Uhr beginnt. Aber auch außerhalb des Stadtteils sorgt der Karnevalsverein für Stimmung. Ob an Weiberfastnacht, wo bereits ab 15 Uhr im AWO-Treffpunkt „Zur gemütlichen Schranke“ im Hauptbahnhof gefeiert wird, oder beim Auftritt der Tanzgarde im Seniorenwohnheim Wethmar Mark am Freitag. Am Samstag geht es auch zurück in die „Flower-Power-Zeit“, wird doch wieder beim Selmer Umzug mitmarschiert.
0mitdiskutieren