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Trauerhalle Niederaden

Anbau könnte noch 2012 stehen

18.10.2011 | 18:53 Uhr
Anbau könnte noch 2012 stehen

Niederaden.Der Förderverein Trauerhalle Niederaden ist soweit, der Politik einen konkreten Entwurf für den Anbau der kleinen Aufbahrungshalle vorzulegen. Geht es nach den Niederadenern kann im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden.

Kein Thema mehr ist der noch im vergangenen Jahr favorisierte Entwurf eines 90 000 Euro teuren Anbaus mit seitlicher Verglasung. Es würde zu lange dauern, bis der Fördervrein das Geld dafür zusammen hat, erklärte Vorsitzende Brunhilde Weinhold. Abgemacht ist, dass der Verein das Geld für den Anbau selbst aufbringt. Also galt es, eine preiswertere Lösung zu finden.

22000 Euro für Rohbau

Das ist offensichtlich gelungen. Architektin Bettina Rauscher, ebenfalls Fördervereins-Mitglied, stieß auf eine Firma aus dem Lippischen, die auf den Bau von Sportheimen spezialisiert ist. Mit diesem Unternehmen will der Förderverein zusammenarbeiten. Man habe sich für einen Anbau in einfacher Bauweise entschieden, teilte Brunhilde Weinhold mit. Details seien noch offen.

Wie Weinhold erklärte, sei an einen Anbau möglicherweise mit einem Pult-Dach gedacht. Statt Verglasung wird es Seitenwände mit Fenstern geben. Neben einer Tür soll der Anbau einen zweiten Seiteneingang erhalten.

22 000 Euro sind für den Rohbau veranschlagt. Der Förderverein hat nach eigenen Angaben das Geld zusammen. Den Innenausbau will man in Eigenregie übernehmen. Etliche der aktuell 80 Mitglieder haben handwerkliche Fähigkeiten.

Sofern die Stadt ihr Einverständnis gibt, könne mit dem Anbau schon im nächsten Jahr begonnen werden, ist Weinhold zuversichtlich. Später, wenn das Gebäude steht, soll es in Besitz und Eigentum der Stadt Lünen übergehen. Sie müsste dann auch die Kosten für Unterhaltung und Reparatur. Da dafür die Unterstützung der Politik nötig ist, hat der Förderverein alle Fraktionen zu einem Informationsgespräch am 11. November eingeladen.

Die Trauerhalle ist seit 20 Jahren ein Dauerthema in Niederaden. Weil sie so klein ist, stehen Trauergemeinden regelmäßig im Regen. Der Förderverein existiert seit dem Jahr 2005.

Andreas Gruber

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