6,7 Tonnen - So viel wie noch nie
14.09.2009 | 21:00 Uhr 2009-09-14T21:00:00+0200Lünen. Soviel Müll gab's bei der Lünschen Mess noch nie. Insgesamt 6,7 Tonnen Abfall brachten die Kolonnen der Wirtschaftsbetriebe Lünen an allen vier Tagen zusammen auf die Waage.
In den Vorjahren waren es 5,5 bis 6 Tonnen.
Eine Erklärung dafür hatte gestern der Leiter der WBL-Abteilung Abfallwirtschaft, Thomas Möller, parat: Weil es kaum Konkurrenzveranstaltungen gab und das Wetter bis auf den Sonntagnachmittag und -abend gut mitspielte, hätten besonders viele Menschen die Mess besucht.
Und: Deutlich mehr als in den Vorjahren schlugen Pommes- und andere Pappschalen ins Gewicht. Möller: „Die Imbissgeschäfte müssen gut gelaufen sein, das sieht man am Müll.” Gestern Morgen machten sich die WBL-Kolonnen daran, die letzten Spuren des Stadtfestes zu beseitigen. Um 6 Uhr ging es los. Gegen 7.45 Uhr waren dann alle Körbe geleert, die Straßen gekehrt und die zusätzlich aufgestellten Tonnen und Container abgefahren – pünktlich zum Geschäftsbeginn, wie Möller gegen Mittag erklärte. Die Lünsche Mess, die inzwischen 30., sei für die Abteilung Abfallwirtschaft inzwischen Routine. Logistisch habe sich in den letzten Jahren kaum etwas geändert. Für die WBL-Kolonnen bedeutete das, so Möller: Damit die Festmeile nicht zumüllt, wurden einmal am Tag, morgens, alle 60 Abfallkörbe im gesamten Veranstaltungsbereich abgefahren und entleert.
Dort, wo sich das Publikum bekanntermaßen drubbelt, hatte WBL zusätzlich Mülltonnen neben den Körben platziert. Insgesamt zwölf Stück je 240 Liter Fassungsvermögen. Und an weiteren elf Orten wurden 1 100-Liter-Container aufgestellt, für den Abfall der Kirmes-Beschicker.
Dass während der Mess immer wieder Abfallkörbe überlaufen, hält Möller für unvermeidlich. WBL könne mit den Fahrzeugen tagsüber nicht auf die volle Festmeile fahren. Deswegen habe man dort, wo mit dem meisten Müll zu rechnen ist, auch die Zusatz-Tonnen aufgestellt. Das treffe beispielsweise auf den Abschnitt zwischen Alter Markt und Goldstraße zu.
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