Unfall auf der A 45
03.03.2010 | 11:54 Uhr 2010-03-03T11:54:00+0100Lüdenscheid. Ein Unfall legte am Dienstagabend die Sauerlandlinie zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord lahm. Ein Lkw und ein Auto waren zusammengestoßen.
Nach dem Zusammenstoß mit einem Lkw auf der A 45 am Dienstagabend, kurz vor 19 Uhr, blieb die Fahrtrichtung Frankfurt für mehrere Stunden nur eingeschränkt befahrbar. Es entstand ein hoher Sachschaden.
Ein 36-jähriger Pkw Fahrer aus Hagen fuhr nach Angaben der Unfallbeteiligten und Zeugen in seinem Skoda auf dem linken von drei Fahrsteifen. Als er auf den mittleren Fahrstreifen wechselte, verlor er auf der rutschigen Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto, geriet ins Schleudern und stieß gegen die linke Fahrzeugseite eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw (7,5 Tonnen).
Der 54-jährige Lkw Fahrer aus Hamm hatte das Geschehen teilweise beobachtet, konnte jedoch nicht ausweichen. Bei dem Zusammenstoß lenkte er sein Fahrzeug nach links, um nicht das vor ihm befindliche Brückengeländer der Talbrücke zu durchbrechen, dann stürzte der Laster auf die Seite. Der leicht verletzte Fahrer aus Hamm konnte erst mit Hilfe von Rettungsleitern aus seinem Führerhaus klettern. Der Hagener zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.
Zeugin konnte gerade noch ausweichen
Eine 59-jährige Pkw-Fahrerin, die den Unfall telefonisch gemeldet hatte, gab an, dass sie zum Unfallzeitpunkt auf dem mittleren Fahrstreifen in ihrem VW gefahren war und dem Unfall so gerade eben über den linken Fahrstreifen ausweichen konnte. Allerdings erlitt ihr Auto vermutlich aufgrund umher fliegender Trümmerteile einen geringen Sachschaden.
Insgesamt schätzt die Polizei den Schaden auf rund 61.000 Euro. Durch den stark beschädigten Pkw und den umgekippten Lkw blieben der rechte und der mittlere Fahrstreifen bis gegen 22:30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu vier Kilometern.
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