„Sicherheitsvorkehrungen bewährt“
23.08.2010 | 21:51 Uhr 2010-08-23T21:51:00+0200
Altena/Märkischer Kreis.Die tragischen Vorfälle der Love Parade in Duisburg lösten landauf, landab eine neue Sicherheitsdebatte aus. Landesinnenminister Jäger gab inzwischen die Parole aus, wenn auch nur ein Beteiligter bei Bedenken am Sicherheitskonzept äußere, soll die Bezirksregierung oder sein Ministerium eingeschaltet und notfalls die Veranstaltung abgesagt werden.
Am Donnerstag trafen sich alle an der Organisation des Burgrock-Festivals Beteiligten, um letzte Vorbereitungen zu treffen und das Sicherheitskonzept noch einmal zu prüfen. Maximal 1800 Rockfans dürfen auf den Burghof. Im Vorfeld hatten Sprecher der Feuerwehr Altena und des eingesetzten Sicherheitsdienstes gegenüber der WR Bedenken geäußert. Die scheinen nun ausgeräumt.
Vorteil sind die gr0ßen Erfahrungen
Von Vorteil für den Veranstalter MK sowie für Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr Altena sei „die große Erfahrung, die seit der ersten Durchführung des Burgrock-Festivals 1993 gesammelt wurde“, teilte die Kreisverwaltung gestern mit.
Ort, Art und Ablauf der Veranstaltung hätten sich wenig verändert und die Sicherheitsvorkehrungen bewährt. „Das Kopfsteinpflaster gab es auch schon beim ersten Burgrock vor 16 Jahren“, sagte eine Sprecherin des Kreises. Wie gewohnt würden die Mitarbeiter von DRK, Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und Sicherheitsdienst für die Sicherheit der Besucher sorgen.
„Nach einer Begehung der Veranstaltungsstätte und der um die Burg führenden Rettungswege sowie detaillierter Absprache der eingesetzten Ordnungs- und Rettungsdienste und konkreter Verfahrens- und Ablaufplanungen konnte deshalb einvernehmlich festgestellt werden, dass die Burg Altena bereit ist, ihre Tore für die Rockfans zu öffnen.“
0mitdiskutieren