Rezession verschärft Kinderarmut
02.04.2009 | 16:05 Uhr 2009-04-02T16:05:00+0200Lüdenscheid. Eine durchweg positive Bilanz in Hinblick auf die zahlreichen Aktionen und Angebote in 2008 konnten die Mitglieder des Ortsverbandes Lüdenscheid des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) am Mittwoch bei ihrer Jahreshauptversammlung ziehen.
Vorweg schickte Vorsitzender Uwe Hindrichs allerdings auch einen Gedankenanstoß bezüglich der gegenwärtigen Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen auf Kinder innerhalb der von Kurzarbeit oder Hartz 4 betroffenen Familien nicht zu unterschätzen seien.
„Stichwort: Abwrackprämie! Wenn ein Auto mehr wert ist als das Wohl eines Kindes, dann ist es notwendig, dass Kinderschützer stärker in die aktuelle Politik eingreifen.", mahnte Hindrichs. Ebenso hob der Vorsitzende des Ortsverbandes einmal mehr hervor, dass die Forderung nach einer Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz in Anbetracht des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) aktueller denn je sei.
In 2008 fanden 4000 Beratungsgespräche beim Kinder- und Jugendtelefon statt, das in diesem Jahr bereits seinen 30. Geburtstag feiern kann. Ferner wurden am Elterntelefon 600 Beratungsgspräche absolviert. Der Babysitterdienst führte 85 Vermittlungen durch. Bezüglich der eingenommenen Spenden, von über 36 000 Euro in 2008 bemerkte Hindrichs, dass man nun von einer „Schwarzen Null" sprechen könne.
4000 Gespräche am Sorgentelefon
Als feste Termine für die nächsten Wochen wurden ein Siku-Flohmarkt am 10.Mai, eine Informationsveranstaltung zum Tag der Familie am 15. Mai, die Mitwirkung bei einer DRK-Veranstaltung am 31. Mai und im Juli ein weiteres Kinderfest am Bremecker Hammer genannt. Als neuer Betreuer für das Jugendmobil wurde Bastian Mischnik vorgestellt, der die Nachfolge von Evelin Celaj antritt.
An den Wahlen, bei denen der erste Vorstand neu besetzt wurde, nahmen 18 Mitglieder teil. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: Uwe Hindrichs (1. Vorsitz), Evelin Celaj (Schriftführerin), Alexander Straube (1. Beisitzer) und Tobias Dylka (Kassenprüfer).
Im Anschluss an die Vorstandswahlen referierte Stefan Hesse, Mitarbeiter beim ASD des Jugendamtes Lüdenscheid über „§ 8a SGB – die Grenzen von Kinderschutz - Risikoeinschätzung".
21:21
Sofort alle Zahlungen an Entwicklungshilfe,dem ZdJ,dem ZMD und all den anderen Organisationen,die nichts anderes im Sinn haben,als Deutschland auszulutschen einstellen und unseren Kindern zukommen lassen.Es muß Schluß sein damit,daß Ausländer,die sich nicht an unsere Gesetze halten,besser dastehen als unsere Kinder.