Relativ gute Beteiligung
11.08.2009 | 19:29 Uhr 2009-08-11T19:29:00+0200
Der nächste Wahlsonntag kann kommen: Im Rathaus sind die Vorbereitungen auf die Kommunalwahlen am 30. August so gut wie abgeschlossen.
Man sei bereits dabei, die für den 27. September anberaumte Bundestagswahl auf die Beine zu stellen, sagte Bürgeramtleiter Wolfgang Padur.
Lüdenscheids erfahrener Wahlorganisator hat alle Zahlen parat. So zeichne sich eine relativ gute Briefwahlbeteiligung ab, sagte Padur im Gespräch mit der Redaktion. Bis gestern Mittag waren 3801 Wahlscheine eingegangen. Zum Vergleich: Bei den Kommunalwahlen 2004 lag die Zahl der Briefwähler insgesamt bei 6972. Er gehe davon aus, dass die Briefwahlbeteiligung in diesem Jahr höher ausfallen werde, was auch an der rückläufigen Zahl der wahlberechtigten Lüdenscheider liege. 2004 waren es 61 351 Wahlberechtigte, in diesem Jahr sind es nur noch 60 339 – fast 1000 Wahlberechtigte weniger.
Die personelle Besetzung der 81 Wahllokale und 25 Briefwahlvorstände sei geregelt, sagte Padur weiter. Es fehlten noch die schriftlichen Zusagen von zwei Beisitzern und einem Schriftführer, dann sei die Riege der 848 Wahlhelferinnen und -helfer vollständig.
Die Stadt Lüdenscheid vergütet den ehrenamtlichen Einsatz am Wahlsonntag mit einer großzügigen Aufwandsentschädigung von 50 Euro pro Person.
Spendenteller
nicht zulässig
Nicht zulässig sei dagegen die Annahme von Trinkgeldern, weist Padur auf ein Verbot der Landeswahlleitung hin. Die Aufstellung eines Spendentellers sei „grundsätzlich zu unterlassen”.
Dass sich das Ehepaar Egon und Renate Kühnel davon distanziert, für die NPD zu kandidieren, sei unerheblich, betonte Padur.
Entscheidend seien die unterschriebenen Zustimmungserklärungen. Damit seien die Wahlvorschläge gültig.
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