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MS-Tag lockt 350 Besucher

12.02.2012 | 17:10 Uhr
MS-Tag lockt 350 Besucher
Lüdenscheider Tag der Multiplen Sklerose. Im Bild: (hintere Reihe, v.l.n.r.) Dr. Sebastian Schimrigk, Dr. Rolf Eick, Dr. Markus Heibel, (vordere Reihe, v.l.n.r.) Andrea Grothoff, Ina Selka,

Lüdenscheid.Große Resonanz fand am Samstag der 4. Lüdenscheider Tag der Multiplen Sklerose, der Betroffenen, Angehörigen und Interessierten umfassende und praxisnahe Informationen rund um die Krankheit, Therapiemöglichkeiten und juristische Fragestellungen bot.

Mehr als 350 Besucher – aus dem Kreis und weiten Teilen des Ruhrgebiets – folgten der Einladung des niedergelassenen Neurologen Dr. Rolf Eick (Iserlohn) und des Direktors der Neurologie im Klinikum Lüdenscheid, Dr. Sebastian Schimrigk, zu Fachvorträgen, Diskussionsrunden und persönlichen Gesprächen ins Lüdenscheider Kulturhaus. Organisation und Leitung der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsministerin Barbara Steffens stand, lag in Händen des Ärzteteams.

Über die MS-Schwester Ina Selka (Klinikum Lüdenscheid), die einen lebendigen Vortrag zum Thema „Zeit Balance statt Zeit Brisanz -Leben im Gleichgewicht hielt?!“, und Andrea Grothoff (Praxis Eick) lief der Kontakt.

Die weiteste Anreise nahmen Besucher aus Stuttgart und von der holländischen Grenze für die in dieser Größenordnung einzigartige Veranstaltung - in Kooperation mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft DMSG (Landesverband und Ortsverband) ausgerichtet - in Kauf.

Viele Rollstuhlfahrer

Viele Rollstuhlfahrer befanden sich unter den Zuhörern. In Fachvorträgen legten hochkarätige Referenten den Besuchern relevante Neuerungen in der MS-Therapie, aktuelle physiotherapeutische Ansätze, Behandlungsmöglichkeiten der Begleitbeschwerden und vieles mehr dar. Frühe Therapie (Dr. Eick), MS im Alltag und sozialrechtliche Fragen (Ralf Lobert, Jurist im Sozialdienst) und Therapieoptionen bei MS (Dr. Schimrigk) waren Thema.

Neues aus der symptomorientierten Therapie erläuterte Dr. Markus Heibel (Ärztlicher Direktor der Sauerlandklinik Hachen) der Zuhörerrunde.

Auch ganz praktische Fragen wie „Was kann ich zu Hause für mich tun?“ – dargelegt von Dr. Martina Ahle (Leiterin der ambulanten REHA, Lüdenscheid) – standen auf dem Programm. Eine Industrieausstellung begleitete den 4. Lüdenscheider Tag der Multiplen Sklerose.

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