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Niklas Kölz

Mit acht Jahren ein Meister am Schachbrett

03.02.2010 | 20:48 Uhr
Mit acht Jahren ein Meister am Schachbrett

Lüdenscheid. Wieder hat Papa Kölz die Partie Schach verloren.

 Und zwar egen seinen achtjährigen Sohn Niklas. Der ist so gut im Schach, dass er mal Weltmeister werden will. Und wer Niklas' bisherigen Erfolge sieht, glaubt ihm das sofort. Deswegen war Niklas vergangenes Wochenende auch bei der bei der WR–Sportlerwahl dabei und wurde geeehrt.

Beim Schach geht es darum, den König des anderen Spielers matt zu setzen. Das ist persich. Schachmatt bedeutet soviel wie Der König ist besiegt. Manche Menschen finden das Spiel sehr schwer. Denn die Figuren (König, Dame, Bauer, Läufer, Springer, Turm) können sich unterschiedlich über das Schachbrett bewegen. Und die Spieler versuchen die Züge des Gegners vorauszuahnen. Oft über mehrere Runden.

„Seit vier Jahren spiele ich schon Schach”, verrät Niklas aus Lüdenscheid. In dieser Zeit hat er schon 29 Pokale gesammelt. „Meinen Lieblingspokal habe ich in Dortmund bei den Chess–Days gewonnen.”

Angefangen hat alles damit, dass er seinem Vater beim Schachspielen zugeschaut hat. Und irgendwann hat er es dann auch gelernt. „Am Anfang hab ich immer verloren”, sagt Niklas. Aber jetzt spielt er bei den Großen mit. Wenn er im Verein oder bei einem Tunier spielt, ist Niklas es längst gewohnt, dass er einer der Jüngsten ist.

Papa ist Niklas Lieblingsgegner. Denn: „Papa macht viele Fehler und dann setze ich ihn schachmatt”, sagt Niklas und schmunzelt. „Aber noch hat Papa eine Chance zu gewinnen.”

Wenn Niklas mal nicht Schach spielt, dann spielt er Fußball. Vor einem Wettkampf wird natürlich trainiert. Auch beim Schach. Niklas übt im Verein oder mit seinem Vater. „Dann spielen wir Partien und analysieren später, was wir besser machen können.”

Einige von Niklas Schulfreunden fragen ihn nach seinem Hobby. Aber niemand von ihnen kann so richtig Schach spielen. Deswegen möchte Niklas auch seinem kleinen Bruder das Spiel beibringen.

Mathe ist übrigends Niklas Lieblingsfach. „Da bin ich gut drin”, sagt er. Irgendwie ist das auch kein Wunder. Denn auch beim Schach geht es um Logik.

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Stefanie Sachse

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