Künstliches Herz aus dem Drucker
07.07.2009 | 16:08 Uhr 2009-07-07T16:08:00+0200Ein künstliches Herz aus biokompatiblem Material, hergestellt mit einem 3D-Drucker: Dass dies gar nicht so sehr Zukunftsmusik ist, wie es zunächst klingt, konnten die Teilnehmer des Fachsymposiums „Medizintechnik im Wandel der Technologie" in den Räumen der Canto Ing. feststellen.
Andreas Fritschi von der Technischen Hochschule Aachen berichtete dort über den neuesten Stand der Forschung im Bereich der 3D-Druckertechnik für die kardiovaskuläre Medizintechnik.
Dynamisch und innovativ
Fritschi war einer von neun Referenten, die der Veranstalter, die Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen, eingeladen hatte.
Mehr als 50 Teilnehmer aus ganz NRW informierten sich in Lüdenscheid über Themen wie das Rapid Prototyping-Verfahren in der Medizintechnik, über innovative Drehverfahren und Oberflächenbehandlungsmethoden für medizintechnische Produkte sowie über Möglichkeiten der Datengenerierung für Rapid Manufacturing-Prozesse mit Hilfe der Computertomographie.
Die Themen machen deutlich, wie dynamisch und innovativ die Gesundheits- und Medizintechnikbranche ist. „Fortwährende Veränderungsprozesse und wachsende technologische Anforderungen sind Alltag für Unternehmen, die erfolgreich im Medizintechnikmarkt agieren wollen.
Schlüsselfaktoren hierfür sind Innovationen in der anwendungsorientierten Medizintechnik sowie die Verwendung modernster Konstruktions- und Fertigungstechnologien", so Nadine Möller, Geschäftsführerin der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft. Besonders freute sich Möller darüber, dass neben den Gastgebern der Canto Ing. GmbH, drei weitere süd-westfälische Unternehmen ihre Kompetenzen auf dem Symposium präsentieren konnten.
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