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Funk führt Helfer punktgenau zum Ziel

15.11.2009 | 17:37 Uhr
Funk führt Helfer punktgenau zum Ziel

Balve. Das Funkgerät ist das wichtigste Kommunikationsmittel bei Feuerwehr und anderen Einsatzkräften. Damit im Ernstfall alles klappt, lädt das Technische Hilfswerk (THW) in Balve seit vielen Jahren zur Funkübung ein.

Am Wochenende waren im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis zahlreiche Einsatzeinheiten unterwegs.

„Eigentlich hat es damit angefangen, dass wir unsere Fahrer bei winterlichen Bedingungen ausbilden wollten", erinnert sich Ortsbeauftragter Josef Weber. Damals gab es noch keinen Funk, Koordinatenpunkte wurden der Reihe nach abgefahren - im verschneiten Hochsauerland natürlich. Als dann die Fahrzeuge mit Funk ausgerüstet waren, wurden sie von einer mobilen Leitstelle, die ebenfalls verschiedene Punkte in den Kreisen anfuhr, zu den Koordinaten geschickt.

240 Koordinaten sind anzusteuern

„Dann irgendwann hatten auch andere Organisationen Interesse an der Funkausbildung", erzählt der Ortsbeauftragte. So müssen heute an den angefahrenen Punkten Fragen der Leitstelle beantwortet werden. So kann gleichzeitig kontrolliert werden, ob der Koordinatenpunkt auch korrekt angefahren wurde.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag nahmen an der Kraftfahrer- und Funkausbildung an die 30 Fahrzeuge teil. In dieser Größenordnung hat sich das mit den Jahren eingependelt. Vorgesehen waren fast 40 Fahrzeuge. Doch Erkältung und Schweinegrippe hatten auch die Fahrzeugbesatzungen reduziert.

Rund 240 Koordinatenpunkte mit jeweils vier Fragen stehen im Märkischen und dem Hochsauerlandkreis, die zusammen die Größe des Saarlands übersteigen, zur Verfügung.

In der Leitstelle in Balve herrschte daher in der Nacht zum Sonntag ständiger Betrieb. Zwei Funkkreise waren eingerichtet worden und wie bei den Fluglotsen werden die Fahrzeuge weitergereicht, während sich die Funker auf den Autos ebenfalls ummelden. Erstmals hat diese Aufgabe der FüKom Arnsberg des Technischen Hilfswerkes bewerkstelligt. Wie in einem großen Schadensfall laufen hier alle Fäden zusammen.

Am frühen Sonntagmorgen dann die Übungsbesprechung. Die Teilnehmer fanden die Funkübung wieder hervorragend. Mängel, die natürlich auch festgestellt wurden, sollen bis zur nächsten Funkübung des THW Balve beseitigt werden.

Ronald Krahl

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