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Kindernachrichten

Blick auf die Speisekarte der Wildtiere

12.03.2010 | 18:56 Uhr

Halver. Viele Kinder haben Haustiere, die sie mit allem, was nötig ist, versorgen. Diese Tiere haben es gut, denn sie müssen sich um nichts kümmern. Bei den Tieren, die draußen in Freiheit leben, sieht es da ein bisschen anders aus.

Deshalb hat jedes Tier hat eine ganz besondere Methode gefunden, um mit dem richtigen Futter satt zu werden.

Die niedlichen Eichhörnchen knabbern gerne an Tannenzapfen. Foto: David Hecker/ddp

Wildschweine haben es da ziemlich leicht, denn sie sind Allesfresser. Sie ernähren sich genauso gern von Pflanzen wie von kleinen Larven. Wenn sie, was sie schon mal gerne tun, einen schön gepflegten Garten umgraben, dann haben sie unter dem Rasen nach diesen Tieren gesucht. Einfacher ist es für die Wildschweine, wenn sie im Wald eine Eiche finden, denn die runtergefallenen Eicheln mögen sie besonders gern. Das gilt aber leider auch für Maisfelder, die sie gerne plündern, das ärgert dann die Bauern besonders.

Eichhörnchen mögen die Samen aus den Zapfen

Viel niedlicher sind die Eichhörnchen. Sie mögen am liebsten die Samen aus den Tannenzapfen. Die nagen sie ab und schmeißen die abgefressenen Zapfen dann einfach vom Baum.

Ziemlich häufig kann man Rehe in unseren Wäldern sehen. Die haben es besonders schwer. Sie sind nämlich sehr, sehr wählerisch, wenn es um ihr Futter geht. Sie knabbern immer nur ein bisschen von jedem. Hier mal eine Knospe, dann dort einen Grashalm oder auch gern mal ein Rosenblatt. Für diese Tiere ist es ganz besonders schwierig, sich zu ernähren, wenn sie in ein Gebiet geraten, das nur von einer Pflanzenart bewachsen ist.

Für viele Wildtiere können wir Menschen eine ganze Menge tun, um sie bei ihrer Futtersuche zu unterstützen. Indem Bauern ihre Felder mit Hecken abgrenzen, geben sie gleichzeitig Hasen und anderen kleinen Tieren eine Versteckmöglichkeit vor ihren Feinden. In diesen Hecken können dann auch Vögel ihre Nester bauen und die Früchte dieser Hecken fressen.

Vögel mögen Abwechslung

Genauso kann man auch im eigenen Garten etwas für die Wildtiere tun. Förster wissen zum Beispiel, dass es für Vögel viel wichtiger ist, dass im Garten abwechslungsreiche Pflanzen, Büsche oder Sträucher gepflanzt werden, als dass man ihnen im Winter ein Vogelhäuschen hinstellt. Wenn ihr also solche Lebensräume für Tiere schaffen könnt, dann sorgt ihr dafür, dass möglichst viele Tierarten überleben.

Marion Gerdel

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