Arge MK fährt Ein-Euro-Jobs massiv zurück
29.11.2010 | 20:14 Uhr 2010-11-29T20:14:00+0100
Märkischer Kreis.Die Zeit der Ein-Euro-Jobs neigt sich nun auch im Märkischen Kreis dem Ende: Angesichts drastisch zusammengestrichener Bundesmittel kündigte Arge-Chef Volker Riecke gestern im Gespräch mit der WR an, die Zahl der Euro-Jobber im kommenden Jahr „massiv“ zurückzufahren. Städte und Wohlfahrtsverbände, die derzeit noch etwa 1300 Arbeitslose für sich arbeiten lassen, müssten sich auf „gravierende Einschnitte“ einstellen.
Die genauen Zahlen wollte Riecke gestern allerdings noch nicht nennen, da in den nächsten Tagen zunächst die Träger der Arbeitsgelegenheiten über die geplanten Kürzungen informiert werden sollen. Es sei nicht auszuschließen, so der Arge-Chef, dass sich kleinere Träger künftig zusammenschließen müssen, um die vertraglich verlangte Betreuung und Schulung der Ein-Euro-Jobber überhaupt noch finanzieren zu können.
Riecke betont, dass dieser Schritt nichts mit der jüngsten Kritik des Bundesrechnungshofes an den Ein-Euro-Jobs zu tun habe. Im Märkischen Kreis sei Missbrauch „immer eine absolute Ausnahme“ gewesen. Hier würden die so genannten Arbeitsgelegenheiten „definitiv nicht“ dazu benutzt, reguläre Arbeitsplätze zu ersetzen. Nachdem es vor vier Jahren dementsprechende Kritik aus der Handwerkerschaft gab, habe man zusammen mit dem Arge-Beirat die vorhandenen Ein-Euro-Jobs überprüft und einige tatsächlich auch gestrichen, weil sie entweder nicht gemeinnützig oder nicht zusätzlich waren. Seit dem, so Riecke, „läuft alles reibungslos“.
Jobber dürfen Gärtner nicht ersetzen
Irritiert zeigt sich Riecke in diesem Zusammenhang über die jüngsten Äußerungen von Bodo Schmidt (Abteilungsleiter Soziales und Wohnen in Werdohl). Dieser hatte vor einigen Tagen den Einsatz von Ein-Euro-Jobbern im Lennebereich im Gespräch mit der WR damit begründet, dass sich die Stadt professionelle Gärtner nicht leisten könne. Auf diese Weise, so Riecke, könne der Einsatz von Ein-Euro-Jobbern natürlich nicht gerechtfertigt werden. „Die normale Pflege der städtischen Grünanlagen darf auf keine Fall durch Euro-Jobber gemacht werden.“
17:29
Sie haben Recht. Es gibt so viele Leute wie ich.
Ich habe in Ukraine Hochschule mit 1 Abgeschlossen. Habe hier in Deutschland gearbeitet. Dann Kind geboren. Arbeitgeber verlängert mein Vertrag nicht. Ich gehe in Mutterschaft. Bis ich ein Kindergartenplatz in Frankfurt für mein Kind bekommen habe war mein Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 schon nicht mehr gültig. Ich habe Arbeitslosengeld 2 beantragt. Nach 5 Monaten will mich mein Berater in 1 euro Job schicken. Und das obwohl ich Bewerbungen schreibe (über 60 in 5 Monaten) Ich bin doch keine Langzeitarbeitslose! Ich bin auch nicht alt (34) aber plötzlich heißt dass ich keine Chance mehr habe eine Arbeit zu finden. Und das obwohl ich immer wieder gefragt habe ob irgendwelche Qualifizierungs- Kurse sind.
19:07
Es ist besser so das der ein euro job abgeschafft wird es taugt doch nicht das ding
wo bleiben die bessere löhne wo die leute leben können und mehr behalten können