8 Meter hohe Pyramide als Wahrzeichen
14.10.2011 | 00:00 Uhr 2011-10-14T00:00:00+0200
Lüdenscheid.Der Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr mit einer neuen Optik überraschen: Eine mehr als acht Meter hohe Weihnachts-Pyramide mit rotierenden Figuren wird das Wahrzeichen der Budenstadt am Rathaus sein, die am 21. November eröffnet wird. Bis zu den Feiertagen werden insgesamt 25 Stände tagtäglich das Angebot der Einkaufsstadt Lüdenscheid bereichern.
Schon am Samstag, 12. November, geht die Eisbahn in Betrieb, die sich kaum noch wegdenken lässt aus dem vorweihnachtlichen Treiben in der City. Das Wintereisvergnügen ist bis zum 6. Januar geplant und wird garniert mit einer Reihe von Catering-Ständen – sprich: es gibt was zu essen und zu trinken.
Veranstalter des Weihnachtsmarktes ist die Lüdenscheider Stadtmarketing-Gesellschaft (LSM).
Zum 1. Advent am 27. November lädt die Einkaufsstadt Lüdenscheid zum letzten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres ein.
Und auch die Eisbahn hat in diesem Jahr neben bewährten Programm-Highlights wie dem Auftritt des Eishockey-Bundesligisten Iserlohn Roosters Neues zu bieten: ein Schlittschuhschleifer wird bei Bedarf stumpf gewordene Kufen schärfen und so für den nötigen Schwung auf der Bahn sorgen. Die Organisation des Lüdenscheider Weihnachtsmarkt es liegt wieder in den Händen des Plettenberger Schaustellers Hartmut Langhoff, der in den letzten Jahren immer wieder mit neuen Ideen von sich reden machte, zum Beispiel dem Riesenrad – das wäre heute wegen der schärfer gewordenen Sicherheitsauflagen gar nicht mehr möglich, sagt Langhoff.
Weihnachthaus mit
Mini-Winterlandschaft
Bewährtes wie das in den letzten Jahren gut angenommene Weihnachtshaus mit täglich wechselndem Programm ist wieder im Angebot, doch auch hier setzt Langhoff auf den Reiz des Neuen: Statt der Miniaturkirmes wird in diesem Jahr eine Modellbau-Winterlandschaft wohl nicht nur kleine Besucher faszinieren. Die können sich im übrigen wieder auf Kinderkarussell und Kasperletheater freuen.
Kritisch äußerte sich Langhoff zu behördlichen Auflagen nach der Duisburger Loveparade-Katastrophe. Sieben Meter breite Schneisen für Rettungswege könne man kaum noch als Gassen in der Budenstadt wahrnehmen. Früher reichten 3,50 Meter aus, ärgert sich Langhoff über die ständig breiter gewordenen Wege, unter denen natürlich die gemütliche Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes leide.
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