263 Sportabzeichen überreicht
14.02.2010 | 14:39 Uhr 2010-02-14T14:39:00+0100Lüdenscheid. Dass die Verleihung des Sportabzeichens für viele Absolventen etwas ganz Besonderes ist, zeigten die persönlichen Umarmungen und der Gratulationsmarsch vorbei an Bürgermeister Dieter Dzewas, Stadtsportverbands Vorsitzendem Jens Voss und den Mitgliedern des Stadtsportverbandes.
Am Ende stand, neben der Gebühr von 2,50 Euro Gebühr für die Auszeichnung die Urkunde und eventuell auch eine Sportabzeichennadel, die durch Bernd Stahlschmidt und Petra Rosenbach übergeben wurden.
354 Lüdenscheider nahmen von Mai bis Oktober 2009 die zu bewältigenden Disziplinen mit Schwimmen, Laufen, Werfen, Sprung und Radfahren oder auch Walking in Angriff, 263 von ihnen wurden am Samstag im Foyer des Rathauses ausgezeichnet, sechs mehr als ein Jahr zuvor.
Rückgang bei
den Schulen
Bei den Schulen dagegen war bedingt durch eine Absage einer Schule mit 979 Schülerinnen und Schülern ein Rückgang von 129 Teilnehmern zu verzeichnen. „Wir gehen aber davon aus, dass wir beim nächsten Mal diese Schule wieder für das Sportabzeichen aktivieren können und somit nächstes Jahr wieder über 1000 Schüler das Sportabzeichen absolvieren", so Sportabzeichenobmann Manfred Schulz, der einmal mehr die Grundschule Bierbaum als Sieger der Schulwertung auszeichnete. Hinzu kamen 25 Familiensportabzeichen.
77 Jahre lagen zwischen den jüngsten und den ältesten Teilnehmern am Sportabzeichen. Jonas Waack und Paul Kopietz (beide Jahrgang 2002) und Amelie Unger (Jahrgang 2001) waren die jüngsten Sportler, Waltraud Car (Jahrgang 1934) und Marion Dissmann (Jahrgang 1925) die ältesten weiblichen und männlichen Träger des Sportabzeichens. Die sportlich besten Sportler waren Klaus Kerstein, der sein Sportabzeichen mit 135,3 Prozent der notwendigen Leistung überbot und Gisela Karbstein, die sogar 153,4 Prozent erreichte.
Auch das 50. Sportabzeichen in Gold konnte Udo Freund nicht davor hindern, auch in diesem Jahr die Urkunde in Empfang zunehmen - zum 51. Mal. Auf seine 48. Goldauszeichnung durfte sich Willy Herrmann freuen.
Die weitere Fortführung der Sportabzeichenprüfung wird aus Sicht von Bürgermeister Dieter Dzewas vor allem vom finanziellen Aspekt aus entschieden. „Wir können die sportliche Infrastruktur und die Erhaltung der Sportstätten nur dann aufrecht erhalten, wenn wir hierfür private Sponsoren und Investoren finden.
Die Stadt allein kann diese Kosten nicht tragen. Hier ist einfach noch mehr Einsatz erforderlich", so Dzewas.
Manfred Schulz bat seitens des Stadtsportverbandes die Teilnehmer darum, für Sportabzeichenprüfer zu werben oder selbst als Sportabzeichenprüfer tätig zu werden.
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