Sparkasse Lippstadt : Trotz Fusion positives Ertragsergebnis

Lippstadt / Warstein. Das „Jahr 1” nach der Fusion ist geschafft. Und zwar viel besser, als dies der Vorstand noch vor Jahresfrist zu hoffen gewagt hatte: Die Sparkasse Lippstadt legte am Dienstag eine hervorragende Bilanz vor.
Nach vorläufigen Zahlen, so Vorstands-Vorsitzender Jürgen Riepe, wuchs das Kundengeschäftsvolumen (also die Summe aller Kundengeschäfte) um 8,4 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, die Geldvermögensbildung stieg um 6,2 Prozent (52 Millionen Euro), die Sparanlagen um 20,9, die Sichteinlagen um 59 Prozent. Eine „Kreditklemme” gab es bei dem in Lippstadt, Warstein und Rüthen tätigen Institut nicht — das Neugeschäft betrug 283 Millionen Euro.
Riepe freut es, dass das Kreditinstitut damit „sehr gut im Wettbewerb” steht und auch Zahlen über dem Durchschnitt der Sparkassen in Westfalen präsentieren konnte. Nicht zu erwarten war, dass es trotz der Fusionsbelastungen mit der ehemaligen Sparkasse Warstein-Rüthen ein positiver Ertrag erzielt wurde. Die 2,2 Millionen Euro vor Steuern „waren so nicht zu erwarten”, so Riepe bei der Vorstellung der Bilanzzahlen.











