Wo Staub aufsteigt, da geht es voran

In einer Staubwolke verschwindet hier der Radlader, der den frisch angelieferten Schotter auf die Trasse des künftigen Radwegs tranportiert.
In einer Staubwolke verschwindet hier der Radlader, der den frisch angelieferten Schotter auf die Trasse des künftigen Radwegs tranportiert.
Foto: IKZ
Die Arbeiten zur Gestaltung der Lennepromende laufen auf Hochtouren.

Letmathe..  In einer dichten weißen Wolke steht der gelbe Radlader am Ufer der Lenne. Kein Nebel, sondern eine Staubwolke hat das Baufahrzeug komplett eingehüllt. Soeben sind zig Tonnen Schotter vom Lennedamm heruntergerutscht, ein Riesen-Lkw hat seine Ladung abgekippt.

Trassierungsarbeiten sind nahezu abgeschlossen

Diese kleine Szene hat sich gestern Nachmittag unterhalb der großen Bahnhofsbrücke in Letmathe abgespielt - und mehrfach wiederholt. Denn gegenwärtig werden große Mengen Schotter angekarrt, um zwischen den Bahnhofsbrücken den Unterbau für die künftige Promenade zu erstellen.

Die Trassierungsarbeiten sind nach Auskunft der Stadt bereits im gesamten Abschnitt zwischen Luisenstraße und Pater und Nonne weitgehend abgeschlossen. Auch ein großer Teil der Spundwände ist bereits direkt am Ufer ins Erdreich versenkt worden. Die Oberkanten der Spundwände liegen beim aktuellen Pegelstand knapp unter der Wasseroberfläche. „Sie sollen dafür sorgen, dass die Sitzterrassen, die hier geplant sind, von der Strömung der Lenne nicht unterspült werden können“, erklärt Stadtplaner Thorsten Grote auf Anfrage.

Mit dem Bau der Sitzterrassen wird voraussichtlich im März begonnen. Zunächst werden laut Grote Betonplatten eingebaut, auf denen dann die Sitzblöcke aus Granit terrassenförmig angelegt werden. Dies geschieht dann plangemäß an zwei Stellen: zwischen den beiden Bahnhofsbrücken und in Höhe Fußgängerbrücke Luisenstraße.

Der weitere Verlauf der Bauarbeiten ist stark abhängig vom Pegelstand der Lenne - und damit vom Wetter. „Starkregen können wir gar nicht gebrauchen“, stellt Grote fest. „Schade, dass es schon wieder wärmer geworden ist. eine Woche länger Frost wäre uns lieber gewesen.“

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