Wie Letmather die Kriegszeit erlebt haben

70 Jahre Frieden in Letmathe: Zum Veranstaltungsreigen gehört auch der Abend, an dem Zeitzeugen über das Kriegsende in Letmathe berichten.
70 Jahre Frieden in Letmathe: Zum Veranstaltungsreigen gehört auch der Abend, an dem Zeitzeugen über das Kriegsende in Letmathe berichten.
Foto: IKZ
Wie war das damals in Letmathe, als der Krieg zu Ende ging? Zehn Zeitzeugen erzählen am Mittwoch, 20. Mai, im Gewölbekeller, was sie persönlich erlebt haben.

Letmathe..  Die Kriegs- und Nachkriegszeit in Letmathe rückt wieder in den Mittelpunkt. Zeitzeugen berichten am Mittwoch, 20. Mai, um 19.30 Uhr im Gewölbekeller von Haus Letmathe über ihre Erlebnisse. Im Rahmen der Feier „70 Jahre Frieden in Letmathe“ sei es auch geboten, auf die Schrecken des Krieges und an die entbehrungsreiche Zeit danach zu erinnern, betont der Veranstalterkreis.

Den Organisatoren ist es gelungen, folgende Zeitzeugen für den Abend zu gewinnen: Ute Foos, Benno Ittermann, Karl-Heinz Jägersberg, Heide Klein, Hilde Krumme, Günther Kurzhöfer, Hans Niggemann, Günther Opalka, Martin Schlieper und Marianne Schlotmann. Sie beleuchten eine große Bandbreite von Themen. Wie haben die Menschen den Krieg erlebt – die Fliegerangriffe, den Großangriff auf Hagen, den Bombenteppich auf Pitters Kopf? Was haben die Soldaten von den Fronten berichtet? Wie gestaltete sich das Alltagsleben in der Kriegs- und Nachkriegszeit mit Hunger und Not, mit Lebensmittelmarken, Hamstern und Kohlenklau? Wie ist der Zustrom an Flüchtlingen und Vertriebenen bewältigt worden?

Unter der Moderation von Franjo Schlotmann antworten die Zeitzeugen auf diese und andere Fragen. Die Besucher sollen mit ihren Erinnerungen einbezogen werden. Alle Interessierten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.