„Waren vor Ort tief beeindruckt“

Lutz Malaschöwski wird in Düsseldorf  das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Wege der Höherstufung verliehen.
Lutz Malaschöwski wird in Düsseldorf das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Wege der Höherstufung verliehen.
Foto: IKZ

Letmathe..  Ein Anruf bei der Pressestelle der Stadt Iserlohn brachte schnell Klarheit: am 19. Oktober 1990, also fast vor 25 Jahren, wurde dem sowohl politisch, als auch sozial engagierten Letmather Lutz Malaschöwski das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Damals war es der stellvertretende Landrat Packruhn, der ihm die Auszeichnung überreichte. Neben dem Ehrenzeichnen der Stadt Letmathe (1974) und dem Ehrenzeichen der Stadt Iserlohn (1987) ist das Bundesverdienstkreuz die dritte hohe Auszeichnung mit dem seine Arbeit für die Gemeinschaft gewürdigt wird.

Am 23. April wird Lutz Malaschöwski mit seiner Frau Barbara und sicherlich vielen engen Freunden und Wegbegleitern in die Staatskanzlei nach Düsseldorf fahren, denn dort wird ihm erneut ein Orden verliehen, diesmal das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In der Rheinmetropole wird die Auszeichnung durch Dr. Angelica Schwall-Düren, der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen übergeben. In dem offiziellen Schreiben als „Mala“, wie ihn viele Freunde nennen, heißt es: „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Bundespräsident Joachim Gauck Ihnen auf Vorschlag von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Wege der Höherstufung verliehen hat“.

Maßgeblichen Anteil an der erneuten Auszeichnung hat das Letmather Ehepaar Rolf und Ilse Gentemann, die 2013 das „Iserlohn Eck“ auf Sri Lanka besuchten, um sich einmal vor Ort anzuschauen, wie Lutz und Barbara Malaschöwski bedürftige Menschen durch Spenden unterstützen. Schon damals sagte Rolf Gentemann gegenüber der Heimatzeitung: „Dieser Mann hat einen Orden verdient, ohne zu wissen, das „Mala bereits Ordensträger war. In der Begründung schrieb das Ehepaar Gentemann: „Während einer Privatreise nach Sri Lanka hatten wir die Gelegenheit, als erste Iserlohner Bürger das Lebenswerk von Lutz Malaschöwski in Augenschein zu nehmen. Was wir vor Ort im Südosten des Landes sahen, hat uns mehr als beeindruckt.

Erbärmliche Verschläge ohne sanitäre Anlagen

Durch das Sammeln von Spendengeldern durch Malaschöwski konnten bisher über 50 Steinhäuser (inzwischen sind es 75, Anm. d. Red.) für sehr arme Familien gebaut werden. Bisher lebten diese in erbärmlichen Verschlägen ohne Toiletten und arbeiten als Tagelöhner für etwa zwei bis drei Euro pro Tag. Außerdem konnten bisher durch Spenden noch 8 Kindergärten gebaut werden. Dies ist nur möglich durch den unermüdlichen Einsatz von Lutz Malaschöwski durch seinen alljährlichen Einsatz vor Ort auf Sri Lanka.

Lutz Malaschöwski vertritt die Bundesrepublik vor Ort in hervorragender Weise und ist ein guter Botschafter in humanitären Angelegenheiten. Er und seine Frau sind entschlossen auch künftig massiv gemauerte Häuser für arme Dorfbewohner bauen zu lassen.