Vieler International: Bittere Nachricht unmittelbar vor Ostern
07.04.2010 | 16:11 Uhr 2010-04-07T16:11:00+0200
Letmathe. Wohl niemand aus der Belegschaft der Firma Vieler International hat ein völlig unbeschwertes Osterfest hinter sich. Vor allem aber jene 49 Mitarbeiter nicht, denen in der vergangenen Woche verkündet worden ist, dass sie das Unternehmen verlassen sollen.
In schwierigen Verhandlungen zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat war in den Tagen zuvor die Liste dieser Betroffenen aufgestellt worden. Zusammen mit drei Kollegen, die in Altersteilzeit gehen, ist damit der von der Chef-Etage geforderte Abbau von 52 Stellen erreicht, durch den die dramatischen Umsatzeinbrüche der vergangenen Jahre und Monate kompensiert werden sollen.
Der Betriebsratsvorsitzende Andreas Strehl räumte im Gespräch mit der Heimatzeitung ein, dass die Verhandlungen über die Auswahl außerordentlich schmerzhaft gewesen seien. „Bei jedem Kollegen, den wir aus sozialen Gründen ablehnen wollten, sind Namen nachgeschoben worden, bei denen die Konsequenzen noch schlimmer erschienen.” Strehl unterstellt dabei niemandem böswillige Taktik. Nach den Kündigungswellen der vergangenen Jahre gebe es bei Vieler einfach kaum noch jemanden, der keine Familie hat oder dem Betrieb seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten angehört, macht Strehl die für den Betriebsrat komplizierte Situation deutlich.
Bis zum 19. April müssen sich die 49 Betroffenen nun entscheiden, ob sie das Angebot, für ein Jahr in eine Transfergesellschaft zu wechseln, annehmen oder den Gang zum Arbeitsgericht wagen. Wie diese Entscheidungen im Einzelnen ausfallen werden, wagt Andreas Strehl nicht vorauszusagen.
15:07
Wer nicht einmal des Schreibens mächtig ist, sollte sich mit Verurteilungen gegenüber Unternehmern zurückhalten. Dieser Beitrag unter #1 hatte auch nichts mit Kritik, sondern mit Verleumdung zu tun.
14:25
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13:01
Ihr Beitrag trotzt nur so von Gehässigkeit und Intelligenzfreiheit. Welche Möglichkeiten bleiben Vieler denn bitteschön? Ihre Meinung würde mich doch sehr interessieren. Einen konstruktiven Vorschlag bleiben Sie jedenfalls schuldig. Und Sie denken doch wohl nicht ernsthaft dass Unternehmensberater einem erzählen was die Gesellschafter nicht schon längst wissen oder? Die laden sich auch nicht selbst ein. Bei so etwas wird auch eher das WIE geklärt. [editiert von Moderator]
10:04
Lieber Kritiker,
sind Sie arbeitslos, selbst unter den 49 Leittragenden und selber erfahren bei der Führung eines Unternehmens?
Ich weiß zwar nicht was sie dazu bewegt, eine Flasche Schampus aufzumachen, wenn weitere 100 Mitarbeiter und somit auch fast 100 Familien ihr Einkommen verlieren, aber von einem hohen IQ kann das eigentlich nicht kommen. Also, erst denken dabnn schreiben.
Eigentlich soll man hier nicht persönlich werden, aber Ihr Kommentar ist gegenüber den Betroffenen Geschmacklos.
06:27
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18:01
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