Videoüberwachung für Volksgarten angeregt
24.03.2011 | 17:30 Uhr 2011-03-24T17:30:00+0100
Letmathe.(rau) Der Heimatverein Letmathe macht sich große Sorgen um den Zustand des Volksgartens. Schmierereien und Zerstörungen sorgen zunehmend für Ärger. „Wir werden deshalb das Gespräch mit der Stadt suchen“, verkündete der kommissarische Vorsitzende Udo Gantenbrink bei der Jahresversammlung des Vereins.
Graffiti-Schmierereien nicht nur an der Musikmuschel, herumliegende Scherben und vieles mehr machten den beliebten Stadtpark laut Gantenbrink zu einem Schandfleck. Für die Letmather, die hier das ganze Jahr über Ruhe und Erholung suchen, seien diese „Sauereien“ eine unerträgliche Zumutung, sagte der kommissarische Vorsitzende. Hundebesitzer müssten ständig aufpassen, dass ihre Vierbeiner nicht in Scherben treten. Die Reinickendorfer Straße bezeichnete Gantenbrink als „Einflugschneise“ der Zerstörungswütigen. Nicht selten würden hier Autos beschädigt.
Viele der rund 30 Versammlungsteilnehmer im Haus Höynck pflichteten Gantenbrink bei. Ausgiebig diskutierte die Runde darüber, wie man dem Unwesen Einhalt gebieten kann. Vorgeschlagen wurden unter anderem eine Video-Überwachung und der Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes. Gantenbrink versprach, diese Anregungen zu prüfen und mit der Stadt zu beraten.
Auf lange Sicht werden sich allerdings andere Personen verantwortlich um die Anliegen des Heimatvereins kümmern müssen. Udo Gantenbrink stellte noch einmal klar, dass er nur noch bis zur Jahreshauptversammlung 2012 als kommissarischer Vorsitzender zur Verfügung steht. Dann werde er endgültig ausscheiden oder gar zurücktreten. Man möge sich Gedanken über seine Nachfolge machen. Ulrich Luther steht dafür offenbar nicht zur Verfügung. Er lehnte das in der Versammlung gemachte Angebot, den Heimatvereinsvorstand zu verstärken, rundweg ab: aus Altersgründen.
Für das laufende Jahr ist noch sichergestellt, dass die bewährten Veranstaltungen des Heimatvereins weiter stattfinden. Wie Gantenbrink ankündigte, wird das Café im Volksgarten wieder von April bis Ende September an den Wochenenden geöffnet sein. Gantenbrink teilte erfreut mit, dass dank einer Spende der Sparkasse neue Tische und Stühle angeschafft werden können. Für den Himmelfahrtstag (2. Juni) steht einmal mehr die „Musik im Park“ und für den 13. August die Parkbeleuchtung im Volksgarten auf dem Terminkalender. Darüber hinaus will sich der Heimatverein an der Kilianskirmes (Seniorenbewirtung im Festzelt), am Weihnachtsmarkt sowie an den Jubiläumsfeiern „975 Jahre Letmathe“ und „150 Jahre Ruhr-Sieg-Strecke“ beteiligen.
Wie berichtet brach sich in der Versammlung auch Unmut über die Rathauspolitik und die vielkritisierte Vernachlässigung des Stadtteils Letmathe Bahn. Insbesondere der Abriss der schönen alten Villa an der Friedensstraße wurde von vielen sehr bedauert. Da dies aus Sicht vieler Letmather nur die Spitze des Eisbergs ist, gaben sich etliche Versammlungsteilnehmer nicht nur unzufrieden, sondern auch kämpferisch. Ulrich Luther erklärte, er werde einscheidende Veränderungen zum Nachteil Letmathes nicht einfach so hinnehmen. Sein Protest gipfelte in der Ankündigung: „Notfalls marschiere ich mit 2000 Leuten zum Rathaus nach Iserlohn.“
12:54
Sowas kann man auch so bauen, das die so leicht niemand weg haut.
Funktioniert mit den Starenkästen ja auch.
Von denen könnte man auch übernehmen, das dort mehrere Kameragehäuse montiert werden, aber immer nur eins mit einer Kamera bestückt ist.
Vermutlich würde sich die Anfschaffung eines solchen Systemes innerhalb des ersten Jahres für die Stadt rechnen.
11:35
eine Videoüberwachung ? die wird dann schnell von den Vandalen weggehauen und außerdem wer soll es zahlen? Ich finde es sehr Schade wie Menschen, egal welchen Alters (aber meistens junge) mit dem Allgemeingut umgehen. Ich möchte manchmal in die Gehirne dieser Leute schauen, da muss doch echt ein großes Vakuum oder so drin sein und Birne hohl gesoffen und gekifft.
10:31
Das Problem liegt doch auch schon seit mehreren Jahren vor. Es ist halt die Jugend, die keine richtigen Hobbies mehr hat und sie so Ihre Langeweile mit saufen und kiffen totschlägt.
Das nächste Problem ist, dass eine Videoüberwachung und ein Wachdienst Geld kostet und die Stadtkassen bis auf den Boden leer sind.
Die Polizei und das Ordnungsamt in Iserlohn sind Ihre Steuern die wir zahlen nicht wert, da die Minderjährigen selbst vor der Polizeiwache in letmathe Alkohol trinken und rumgrölen und die Polizei nur das Fenster zu macht, wenn es sie stört. Das Ordnungsamt kommt nur nach Letmathe und Tickets zu verteilen. Mehr nicht.
Vielleicht muss bei den Behörden angefangen werden etwas zu ändern?
21:01
Luther hat recht. Letmather, steht auf.