Tolles Projekt! Nicht an falscher Stelle sparen!

Vertreter der CDU-Ratsfraktion und der Stadtverwaltung trafen sich am Lennedamm, um wichtige Themen für Letmathe zu besprechen.
Vertreter der CDU-Ratsfraktion und der Stadtverwaltung trafen sich am Lennedamm, um wichtige Themen für Letmathe zu besprechen.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
„Nicht an der falschen Stelle sparen“, hat sich CDU-Ratsfraktionschef Fabian Tigges dafür stark gemacht, die Lennepromenade in Letmathe zu einem wirklichen Schmuckstück zu machen.

Letmathe..  Mit Letmathe geht es aufwärts. Das Stadtbild verändert sich durch den Bau der Lennepromenade. „Das ist solch ein wichtiges Projekt für Letmathe, da sollte man nicht an der falschen Stelle sparen“, sagte CDU-Ratsfraktionschef Fabian Tigges, als sich seine Fraktion am Freitag mit Ressortleiter Mike Janke und Stadtplaner Thorsten Grote an der Baustelle zu einem Informationsgespräch traf. Am liebsten würde Tigges das schicke Edelstahlgeländer am Lennedamm bis zur Fingerhutsmühle verlängern lassen. Er räumte jedoch auch ein, dass nicht alles machbar sein wird. Hier die wichtigsten Fragen, die besprochen wurden - und die Antworten.

Wird die Lennepromenade zum Brückenfest fertig sein?

Wird sie nicht! Klare Aussage von Mike Janke und Thorsten Grote: Die Lennepromenade wird erst im Frühjahr 2016 fertiggestellt und eingeweiht. Sie kann definitiv nicht als Veranstaltungsfläche beim Brückenfest freigegeben werden. Die Baufirma Bennings hat die volle Verantwortung für die Sicherheit. Allenfalls könnten einzelne Stellen der Promenade zugänglich gemacht oder Führungen über die Baustelle angeboten werden.

Wie kann man an der Fingerhutsmühle eine attraktive Verbindung zwischen Lenne und Hagener Straße schaffen?

CDU und Stadtverwaltung waren sich einig, dass eine wirklich gute Lösung nur durch den Abriss von einem oder mehreren Häusern geschaffen werden kann.

Wann wird das seit langem diskutierte Neubaugebiet auf dem Gelände der früheren „Westfälischen Ferngas“ entstehen?

Vorrang hat für Mike Janke erst Mal das geplante Baugebiet Auf der Emst. Erst wenn dieses erschlossen und vermarktet sei, könne man das nächste Projekt in Genna angehen.

Wo kann an der Lenne ein Beachvolleyballfeld angelegt werden?

„An der alten Kreisbahnbrücke geht’s leider nicht“, sagte Thorsten Grote, „der Fluss würde den Sand gleich wieder wegspülen. Wir prüfen jetzt, ob über dem Regenrückhaltebecken Fingerhutsmühle so etwas möglich ist.“

Wann werden die Letmather Sehenswürdigkeiten besser ausgeschildert?

Grote: Die Schilder sind gekauft.

Wie kann man durch Umgestaltung des Straßenraums besser sichtbar machen, dass Kiliansdom, Haus Letmathe und die Innenstadt zusammengehören?

Dazu sollen neue Schilder beitragen. Auch der Umbau der Kreuzung Hagener / Schwerter Straße, der schon für 2009 als Kreisverkehr geplant war, wäre hilfreich. Es gibt aber immer noch kein Datum für den Umbau. „Sehr unbefriedigend“, fand der Letmather CDU-Vorsitzende Karsten Meininghaus.