Tolle Revue macht Pfarrer Marker den Abschied nicht leicht

Mit einer abwechslungsreichen Abschiedsrevue nahmen die Stübbeker am Sonntagabend in der evangelischen Kreuzkapelle Abschied von ihrem Pfarrer Hans-Peter Marker, den es zu neuen Herausforderungen zieht.
Mit einer abwechslungsreichen Abschiedsrevue nahmen die Stübbeker am Sonntagabend in der evangelischen Kreuzkapelle Abschied von ihrem Pfarrer Hans-Peter Marker, den es zu neuen Herausforderungen zieht.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Freunde und Weggefährten haben dem musik- und filmbegeisterten Pfarrer Hans Peter Marker in einer kurzweiligen Revue schon mal Danke gesagt und alles Gute für seine neue Stelle gewünscht.

Stübbeken..  Alle Beteiligten hatten sich eine Menge einfallen lassen, damit die humorvoll-musikalische Abschiedsrevue „Forever young“ für Pfarrer Hans-Peter Marker in der Kreuzkapelle am Sonntag zum unvergesslichen Ereignis wurde. Noch lange wird sich der 53-Jährige, der den Kirchenkreis Iserlohn nach 21 Jahren pastoraler Arbeit im Sommer in Richtung Burgsteinfurt verlässt, an die gelungene Veranstaltung erinnern. Sie macht ihm den Abschied nicht leicht.

Moderator Christian Otterstein konnte rund 50 Besucher, allen voran Hans-Peter Marker mit Ehefrau und Kindern willkommen heißen. Presbyter Helmut Haupt richtete zu Beginn Worte des Dankes an Marker und zählte auf, was der engagierte Pfarrer im Stübbeken bewegt hat. Als Geschenk überreichte er ihm einen Apfelbaum. Ein herzliches Dankeschön gab es zudem vom Abendkreis, mit dem Marker wie traditionell üblich das Lied „Ännchen von Tharau“ sang.

Auch das Team der Taizé-Andachten hatte für die Revue etwas einstudiert. So wurde mit Saxofonbegleitung (Christiane Reidl) und Klavierbegleitung (Wally Jung) das Lied „Thank you for the music“ zu Ehren des Musikliebhabers Hans-Peter Marker angestimmt. Matthias Grün, ein weiterer musikalischer Weggefährte und Freund, steuerte ebenfalls seinen Teil mit Melancholischem und Fröhlichem am Klavier bei.

„Ich war noch niemals in New York“ war der Höhepunkt

Als schließlich der Schlagerblock, in Erinnerung an die legendären Geburtstagsfeten im Hause Marker, eröffnet wurde, gab es auch im Publikum kein Halten mehr – es wurde eklatscht und mitgesungen. Maria Otterstein, Gaby Romich und Ellen Kramer intonierten zusammen mit Marker „Summer wine“. Ein Extrawunsch von Marker war das Lied „Something stupid“, das er im Duett mit Maria Otterstein darbot, und das er als Liebeserklärung an die Kreuzkapelle und die Stübbeker verstand. Der „Schwamm Drüber Blues“, dargeboten von den „Zwei rosa Elefanten“ alias Christian Otterstein am Klavier und Rudi Müllenbach (Gesang), war etwas für zwischendurch.

Wenngleich die Tücken der Technik sich ein wenig gegen die Akteure verschworen hatten, war der Klassiker „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens der wahre Höhepunkt. Eigens für den Anlass war der Schlager , vorgetragen von Martin Kramer und Christian Otterstein, umgedichtet worden.

Auch Dönekes, Lyrisches und ein Quiz gehörten zum Programm. Bei letzterem brachte Wally Jung Pfarrer Marker ganz schön ins Schwitzen, musste er doch zehn Filme, meist aus alten Zeiten, alleine an der Filmmusik erkennen. Am Ende schnitt Filmliebhaber Marker, teilweise dank Publikumshilfe, nicht schlecht ab und freute sich über einen Kinogutschein. Teile der „Paul-Meyer-Combo“ und der Band „Wonderful tonight“ hauchten dem Programm eine rockige Note ein. Hartmut Tripp und Hubert Schmalor bestritten als Künstlerfreunde ebenfalls einen Part im Programm. Alle Akteure hatten sich zum Schluss einen großen Applaus verdient.