Teil der Promenade im Herbst fertig

Diese Sitzterrassen der Lennepromenade sollen schon in diesem Herbst vorzeitig freigegeben werden.
Diese Sitzterrassen der Lennepromenade sollen schon in diesem Herbst vorzeitig freigegeben werden.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Für die Sitzterrassen an der Fußgängerbrücke Luisenstraße soll die Freigabe um ein halbes Jahr vorgezogen werden. Für alle übrigen Abschnitte der Lennepromenade gilt: Geduldig weiter bis zum Frühjahr 2016 warten.

Letmathe..  Die Letmather Bürger können schon in diesem Herbst auf den neuen Terrassenstufen direkt an der Lenne sitzen und die Füße im Wasser baumeln lassen.. Denn ein kleiner Abschnitt der Lennepromenade neben der Fußgängerbrücke zur Luisenstraße soll schon ein halbes Jahr früher als geplant für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Das hat die Heimatzeitung am Donnerstag bei einem Ortstermin mit Vertretern der Stadt Iserlohn und der Baufirma Benning erfahren.

Granitstufen und das Pflaster sind an dieser Stelle fast fertiggestellt. „Es fehlen allerdings noch die Geländer und andere Vorrichtungen für die Sicherheit“, erklärte Abteilungsleiter Thorsten Grote (Stadt Iserlohn). „Wenn es gut klappt und alles rechtzeitig geliefert wird, können wir diesen Teil der Promenade im September oder Oktober freigeben“.

Schwerer Vandalismus: Straßenwalze ausgebrannt

Auf den Radweg und die übrigen Teile der Promenade müssen die Letmather weiter geduldig warten. Es bleibt beim angestrebten Freigabetermin: Frühjahr 2016. „Vorher können wir aus Sicherheits- und Haftungsgründen niemanden auf die Baustelle lassen“, lehnt Grote Ausnahmen, auch fürs Brückenfest, ab. Für den Bau eines Lennecafés im Bereich Fußgängerbrücke Luisenstraße sind laut Grote weiter alle Möglichkeiten offen. Leerrohre für Strom seien schon gelegt. Bevor Wasser- und Abwasserleitungen durch den Lennedamm gelegt werden, müsse man allerdings erst mal wissen, welche Café-Größe geplant sei Noch habe sich kein Investor gemeldet

Große Sorgen bereitet der Münsteraner Baufirma Benning der Vandalismus auf der Baustelle. Am Wochenende, 13../14. Juni, sind, wie erst jetzt bekannt wurde, schwere Schäden entstanden. Durch einen Brand im Führerhaus wurde eine Straßenwalze total zerstört (Schadenshöhe rund 60 000 Euro). Außerdem wurden Scheiben einer Bushaltestelle in Höhe des früheren „Steakhauses“ zerschlagen.

An der alten Kreisbahnbrücke wurde zudem ein Bagger umgeworfen und die Scheibe eines Radladers zertrümmert. Detmar Jahn, Geschäftsführer der Firma Benning ist schwer verärgert: „Hier sollte die Polizei mal Streife laufen, statt auf Flughäfen Schüler aufzuspüren, die zu früh in die Ferien reisen.“