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Sterne am Himmel und schöne "Mädchen"

09.09.2007 | 03:26 Uhr

Grürmannsheide.

Da sage noch einmal einer, in Grürmannsheide gäbe es keine schönen Mädchen! Als die vier "Grazien" Wolfgang Schneider, Willi Bremshey, Klaus Granath und Volker Bender mit einer Ballett-Einlage das Schützenvolk überraschten, gab es im Schießstand des BSV Grürmannsheide kein Halten mehr.

Der ganze Ort stand am Wochenende im Zeichen des BSV-Schützenfestes, der Höhepunkt war zweifelsohne der große Dorfabend in der Alten Schule, dem Vereinsheim an der Rotehausstraße.

Begonnen hatte das Fest mit dem Festzug am Samstag, zu dem Oberst Johannes Nolte und das amtierende Schützenkönigspaar Ralf Breer und Jutta Fischer auch die stellvertretende Bürgermeisterin Renate Brunswicker, den CDU-Landtagsabgeordneten Thorsten Schick und zahlreiche Politiker der Ratsfraktionen begrüßen konnten. Ein besonderes Willkommen galt auch den Schützenvereinen aus Lössel, der Grüne, aus Letmathe, Iserlohn, Dröschederfeld, Oestrich und aus Dortmund-Berghofen. Für die (Marsch-)Musik beim Festzug sorgte der IBSV-Spielmannszug. Dicht gedrängt standen die Zuschauer an der Rotehausstraße und jubelten den Regenten der heimischen Schützenvereine zu.

Eigentlich sollten am Samstagabend verdiente Schützen geehrt werden, doch leider musste die Zeremonie ausfallen. Oberst Nolte hätte gern die silberne Ehrennadel des Westfälischen Schützenbundes an Heinrich Späing und Horst Wiethege verliehen, doch leider waren die Ehrenzeichen nicht rechtzeitig in Grürmannsheide eingetroffen. Und auch Heinz Bürger muss noch auf die Verleihung der "Kölner Medaille" warten. Diese Auszeichnung, die nur dreimal jährlich vom Westfälischen Schützenbund für herausragende Verdienste um das Schützenwesen verliehen wird, darf nur vom Präsidenten des WSB, Klaus Stallmann, ausgehändigt werden, und das geschieht auch nicht bei einem "normalen" Schützenfest, sondern bei einer Delegiertentagung.

Lobend erwähnte BSV-Oberst Johannes Nolte beim Löhnungsappell, dass einige Grürmannsheider Bürger Fahrenschmuck an ihren Häusern angebracht hatten, er wünschte sich aber für die Zukunft, dass es noch mehr werden mögen. Es gab aber auch Kritik, und das ausgerechnet für das amtierende Königspaar: "Das läßt sich mit der Kutsche durchs Dorf fahren und ich muss rennen, damit ich beim Festzug mithalten kann!" Dafür wurde den Regenten eine heftige Strafe aufgebrummt: 10 Liter Freibier! Und auch weitere Schützen wurden durch den Oberst zu dieser Strafe verdonnert, sodass am Ende 50 Liter Freibier zusammenkamen. Übrigens: "Dauerbrenner" beim anschließenden Tanz war der Hit "Ein Stern, der deinen Namen trägt", der zigmal an diesem Abend gespielt wurde. Schon jetzt freuen sich schon alle auf das Vogelschießen am 21. Juni 2008 bei "Rüsch im Berge"

Von Hartmut Becker

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