Spannender Kampf Lehrerinnen gegen Mütter
01.06.2010 | 14:55 Uhr 2010-06-01T14:55:00+0200
Dröschede. Johlende Fans, bis zur Erschöpfung kämpfende Mannschaften und ein superspannendes Spiel mit denkbar knappem Ausgang: In der Turnhalle der Grundschule auf der Emst herrschte am Samstag eine Atmosphäre wie in den Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft.
Die Begegnung zwischen zwei Teams, die einerseits aus Lehrerinnen und andererseits aus Müttern gebildet worden waren, elektrisierte vor allem die Kinder im Publikum, die die Akteurinnen lautstark anfeuerten. Dass das Spiel nicht auf klassischem Spielfeld, sondern in einem „Menschenkicker“ ausgetragen wurde, heizte dabei die Stimmung noch an. Nachdem die Mütter anfangs durch souveränes Spiel davonzogen und einen deutlichen Torvorsprung herausschossen, kämpften sich die Lehrerinnen am Ende doch noch verbissen heran, so dass sie am Ende nur mit 6:7 Treffern das Nachsehen hatten.
Das Fußballspiel war aber nur eine Attraktion des Schulfestes, das auf der Emst gefeiert worden war und komplett unter dem Motto „Fußball & Südafrika“ stand. Die Kinder waren an vielen Punkten des Schulgeländes aufgerufen, sich selbst zu bewegen: beim Eimerschießen, beim Zielen auf die Torwand oder im Hockey-Parcours. Beim Tipp-Spiel „Wer wird Weltmeister“ dürfen sich die Gewinner nach dem Finale über zwei Eintrittskarten für Fort Fun und viele andere Preise freuen.
Wer zwischendurch mal etwas Ruhe brauchte, konnte Fahnen oder Freundschaftsbänder basteln. Längst Kult sind die internationalen Buffets, die die Eltern zu den Schulfesten zusammenstellen. Die riesige Auswahl an herzhaften und süßen Köstlichkeiten, ließ Kindern und Erwachsenen das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Ein lautstarkes Zeichen setzte die Trommelgruppe der Schule zum Auftakt des Festes und lud interessierte später noch zu einem Workshop ein. Die stellvertretende Schulleiterin Barbara Bentlage und der Vorsitzende des Fördervereins Stefan Thielemann freuten sich über die große Resonanz und dass die zweimal im Jahr stattfinden Emst-Schulfeste bisher überhaupt keine Abnutzungserscheinungen zeigen.
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