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Schwellenblöcke machen Strecke bald unattraktiv

19.07.2007 | 10:33 Uhr

Schälk. (hab) Mit der Entscheidung, dass noch in diesem Jahr auf Hagener Gebiet der B 236 zwei "Asphaltwellenblöcke" aufgebracht werden sollen, ist die "Bürgerinitiative B 236" sehr zufrieden.

Die Entscheidung wurde am vergangenen Mittwoch nach einem Gespräch der Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßen NRW, Vertretern des Kreises Unna, der Stadt Hagen, des Märkischen Kreises, der Polizei und Vertretern der "Biker-Union" getroffen.

Während sich der Landesbetrieb Straßen NRW bereits festlegte, gibt es zwar auch positive Signale vom Kreis Unna, auf dessen Gebiet ebenfalls Aspahltwellenblöcke aufzubringen, geklärt werden muss, ob es nun ein oder zwei Blöcke werden. Zudem wird man seitenes des Kreises Unna noch mit Anwohnern der B 236 sprechen, da durch die Asphaltwellenblöcke auch eine Lärmbelästigung ausgehen kann. Mögliche Standorte der Blöcke: Zwischen Gaststätte "Hiddemann im Spiek" und Abzweig Tiefendorf. So soll erreicht werden, dass die B 236 für Motorradfahrer unattraktiv wird.

Die Baumaßnahme wird durch den Landesbetrieb Straßen NRW als Baulastträger nun ausgeschrieben und die Aufträge anschließend vergeben.

Die beiden Asphaltblöcke auf Hagener Gebiet werden auf dem Teilstück zwischen dem Gasthof Schälk und der Gaststätte "Zum grünen Krug" über beide Fahrbahnhälften installiert. Sichergestellt werden muss, dass Motorradfahrer zunächst durch Schilder auf das Hindernis hingewiesen werden und so noch die Chance haben, vorher abzubremsen.

Dazu Ingrid Hofbauer von der Bürgerinitiative: "Dass es jetzt noch etwas dauern wird, bis die Blöcke aufgebracht werden, können wir verkraften. Wir werten es als positiv, das jetzt überhaupt etwas passiert ist, da die Geschwindigkeitsbeschränkungen ja nicht geholfen haben". Noch einmal weist Ingrid Hofbauer darauf hin, dass eine von der Initiative geforderte Sperrung für Biker an Wochenenden und Feiertagen nur das letzte Mittel gewesen wäre, um die unvernüftigen Raser, die alle Biker ins schlechte Licht rücken, in die Schranken zu weisen. "Wir haben nichts gegen die normalen Motorradfahrer, die sich an die Tempolimits halten."

Schade findet es Ingrid Hofbauer, dass das Gespräch und die Entscheidung für die Bewohner des Stübbeken nichts gebracht hat. "Darüber ist die Bürgerinitiative nicht glücklich". So wird die Initiative auch weiter dafür kämpfen, dass auf dem Teilstück zwischen Waldstadion und Gasthof Schälk ein Tempolimit eingerichtet wird, damit motorisierte Verkehrsteilnehmer, die ins Stübbeken fahren oder die Waldsiedlung verlassen möchten, verhältnismäßig sicher abbiegen können.

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