Reizthema Moschee löst bei Hausfrauen Diskussion über Integration aus
14.04.2010 | 17:20 Uhr 2010-04-14T17:20:00+0200
Letmathe. Letmather Hausfrauen haben am Mittwoch mit Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens lebhaft über das Thema „Integration türkischer Migrantenfamilien” diskutiert.
Dabei stellte sich heraus, dass viele Letmatherinnen die mangelnde Bereitschaft türkischer Frauen beklagen, die deutsche Sprache zu lernen oder zu sprechen. Eine Frau bemängelte, dass türkische Mütter mit ihren Kindern zuhause und oftmals sogar im Wartezimmer nur Türkisch sprechen.
Der Bürgermeister war zu Gast bei der Monatsversammlung des Letmather Hausfrauenbunds Als er die rund 120 Frauen im Saalbau bat, ihm Fragen zu stellen, schnitt die Vorsitzende Irene Czessack als erstes den geplanten Moscheebau in Barendorf an.
Damit hatte sie ein Reizthema angesprochen, das eine rege Debatte auslöste. Über die Moschee-Pläne weitete sich das Gespräch schnell auf Grundsatzfragen aus. Dr. Ahrens betonte, dass der Anteil der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland stark zunehmen werde. Deshalb sei es ganz entscheidend, die Bemühungen um eine Integration zu verstärken. Dabei wiederum komme es vor allem darauf an, das Erlernen der deutschen Sprache zu fördern.
Die Tatsache, dass überall türkisches Fernsehen empfangbar sei, mache die Bemühungen um das Erlernen der deutschen Sprache nicht gerade leichter, bedauerte Dr. Ahrens. Ein weiteres Problem sei, dass Ehefrauen aus der Türkei, die kurz nach der Heirat zu ihren Männern nach Deutschland ziehen, über keine Deutschkenntnisse verfügen.
Auf der anderen Seite lobte der Bürgermeister die Integrationsbemühungen vieler türkischer Migranten. Gerade auch die Anhänger des Ahmadiya-Glaubens, die die Moschee in Barendorf bauen wollen, seien sehr gut integriert und zeichneten sich durch die Beherrschung der deutschen Sprache aus.
08:31
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:32
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
09:49
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
05:57
Nach meiner Meinung haben uns Mitbürger die aus anderen Ländern kommen bereichert.
Aber ich bin auch dafür, dass wir wie die USA ein Einwanderungsland werden, bei der die Zahl der Einwanderer beschränkt werden kann, denn sonst bekommen wir auf dem Arbeitsmarkt und in den Sozialkassen große Probleme.
Bemängeln möchte ich auch, das einige, egal ob Türken, Russen oder sonst wer sich nicht richtig integrieren wollen und ihre eigene Scheinwelt aufbauen wollen, wer in Deutschland leben will, der muss sich auch anpassen, soll aber auch seine Kultur und Religion ausleben dürfen.
Dann gibt es aber den größten Teil der Mitbürger mit ausländischer Herkunft, die unauffällig und voll integriert hier leben, diese sind ein wichtiger und angenehmer Teil unserer Gesellschaft.
Mit dem Bau der Moschee in Barendorf bin ich noch zu wenig informiert, um eine vernünftige Meinung zu haben.
Aber ich bin ganz klar gegen Extremismus jeglicher Art, weiß aber auch nicht, ob die Anhänger des Ahmadiya-Glaubens dazu gehören.
Hier könnte aber eine bessere Aufklärung sehr hilfreich sein.
An meine deutschen Landsleute gerichtet ein Wort, wir verhalten uns auch nicht immer freundlich gegenüber vielem was uns fremd ist, dass können wir besser, oder?
19:53
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
18:10
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
14:50
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
23:38
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.