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Positives Fazit

Planung für das 10. Brückenfest läuft bereits

06.09.2010 | 15:38 Uhr
Planung für das 10. Brückenfest läuft bereits
Wieder einmal lockte das Brückenfest tausende Besucher aus nah und fern nach Letmathe.

Letmathe. Nach Tagen und Wochen der Anspannung und ungezählter Arbeitsstunden kann Rainer Großberndt jetzt durchatmen: Das 9. Brückenfest ist Geschichte und der 2. Vorsitzende der Werbegemeinschaft und Cheforganisator des Festes kann ein positives Fazit ziehen.

„Aus unserer Sicht ist das Brückenfest ein großer Erfolg gewesen. Vor allem sind wir froh, dass alles ohne unliebsame Zwischenfälle abgelaufen ist“, so Rainer Großberndt zur Heimatzeitung. Seiner Meinung nach hat die ständige Präsenz der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes dazu beigetragen, dass sich sämtliche Festbesucher bis auf vereinzelte Heißsporne friedlich verhalten haben. Zwei kleine Rangeleien in der Nacht zum Sonntag konnten durch rasches Eingreifen quasi im Keim erstickt werden.

Dankbar ist Rainer Großberndt auch den vielen Anwohnern der Innenstadt, die die Beeinträchtigungen, die das Fest zwangsläufig mit sich bringt, wieder ohne Beschwerden ertragen haben. „Das Brückenfest in dieser Form wäre gegen den Widerstand der Letmather kaum möglich“, freut sich Großberndt über die anhaltende Akzeptanz der Bevölkerung.

Die einheimischen Besucher und vor allem viele aus der Nachbarschaft haben laut Rainer Großberndt vor allem die Aktionen und Angebote direkt an der Lenne gelobt. Das improvisierte Lennecafé habe gezeigt, dass eine solche Einrichtung auch dauerhaft möglich sei und seine Kundschaft finden werde, glaubt Rainer Großberndt im Hinblick auf das Regionale-Projekt.

Im kommenden Jahr steht nicht nur das 10. Brückenfest an, sondern es gilt auch „975 Jahre Letmathe“ zu feiern. „Dafür werden wir uns natürlich einige besondere Überraschungen ausdenken“, so Rainer Großberndt, der für entsprechende Anregungen und Ideen immer offen ist. Geplant ist auf jeden Fall, die „Lücke“ zwischen Lennedamm und der Hagener Straße im Bereich der Domarkaden besser zu schließen, möglicherweise durch einen „Markt der Nationen“ an der Fingerhutsmühle, auf dem sich verschiedene Bevölkerungsgruppen und Nachbarländer präsentieren. Dadurch würde auch das Kinderparadies noch besser eingebunden, das von vielen jener Festbesucher, die vom Lennedamm über die Treppe am Atriumhaus zur Hagener Straße wechselten, buchstäblich links liegen gelassen worden ist.

Reinhard Köster

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