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Neujahrs-Soiree

Parhelia-Quartett lud zu einer Reise durch die Welt der Musik ein

08.02.2010 | 16:22 Uhr
Parhelia-Quartett lud zu einer Reise durch die Welt der Musik ein

Letmathe. Normalerweise stehen die Sängerinnen und Sänger des Oratorienchors Letmathe selbst auf der Bühne. Doch einmal im Jahr lassen sie sich selbst mit guter Musik verwöhnen.

Seit elf Jahren gehört es zur Tradition, dass der Chor zu seiner Neujahrs-Soireé andere Künstler einlädt. In diesem Jahr war das Parhelia-Quartett am Samstag Abend in der Aula des Gymnasiums Letmathe zu Gast und entführte die Chormitglieder, sowie Freunde und Gäste des Oratorienchores auf eine musikalische Reise von Argentinien bis zum Balkan.

Egal ob sie rumänischen Wein, irische Pubs oder eine spanische Liebesgeschichte besangen, den vier Berufsmusikern gelang es stets, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Das Repertoire von Elke Nappers (Querflöte und Gesang), Freya Deiting (Violine), Sandra Wilhelms (Gitarre) und Andreas Müller (Kontrabass) reicht von leidenschaftlichen Balladen über mitreißende Tanzrhythmen, Klezmermusik und Latino-Songs bis hin zur Gypsy-Musik. Dabei wechseln sich temperamentvolle Klänge und zarte Passagen in rasantem Tempo ab und nehmen die Zuhörer mit auf eine spannende Reise durch die Weltmusik.

Die Lieder handeln von Liebesgeschichten wie der einer irischen Adligen, die sich in einen Musiker verliebt und von ihrem Mann in einen Turm gesperrt wird. Doch in erster Linie wählen die Musiker ihre Stücke nach den Melodien aus, erzählte Sängerin Elke Nappers, und da die meisten keine deutschen Texte hatten, gab sie für das Publikum einen Überblick über die Handlung. Doch das Textverständnis war nicht notwendig, um die Lieder zu verstehen, die Musik sprach für sich selbst und transportierte Stimmung und Atmosphäre.

„Ich bin sicher, dass wir in diesem Jahr eine sehr gute Wahl getroffen haben”, freute sich der Vorsitzende des Oratorienchores Joachim Wurth und auch die Zuhörer, die zwischendurch spontan Applaus spendeten, gaben dieser Einschätzung völlig Recht. In einer Pause konnten die mehr als zweihundert Gäste außerdem das große Buffet genießen, das von den Mitgliedern des Chors selbst zusammengestellt worden war.

Lea Hartwich

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