Neubau liegt im Kosten- und Zeitplan

Auf der Baustelle Hospiz läuft alles nach Plan. Der Innenausbau hat begonnen.
Auf der Baustelle Hospiz läuft alles nach Plan. Der Innenausbau hat begonnen.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Auch wenn der Winter sich noch von seiner frostigen Seite zeigen sollte, den Neubau des Hospizes Mutter Teresa wird er dadurch nicht aufhalten. Das Gebäude ist bereits winterdicht.

Letmathe..  Vollkommene Zufriedenheit herrscht momentan rund um die Baustelle am Letmather Marienhospital. Auf der Wiese unterhalb der Hagener Straße neben den Krankenhaus-Parkplätzen entsteht derzeit das neue Heim des Hospizes Mutter Teresa. Anfang September stachen Matthias Germer, Geschäftsführer der Märkischen Gesundheitsholding, Architekt Jens Korte, der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins, Dr. Sigurd Pütter, und Hospiz-Leiterin Lucyna Krzeminski gemeinsam die ersten Spaten in den zu bebauenden Boden. Jetzt liegt das 1,4-Millionen-Projekt voll im Zeitplan.

„Wir haben das Gebäude noch vor dem Winter dicht bekommen“, teilte Korte auf Nachfrage der Heimatzeitung mit. „Derzeit sind die Elektriker zugange, anschließend wird mit den Arbeiten am Putz begonnen. Vorarbeiten sind bereits erledigt.“ Die Fensterbauer sind schon vorher fertig gewesen. Bis Ende Januar sollen zudem die Leichtbauwände verbaut sein und die Sanitär- und Heizungsbauer anrücken. Sollte der Winter doch noch sein frostiges Gesicht zeigen, hätte das keine gravierenden Auswirkungen mehr auf den Baufortschritt. Und damit die Installateure nicht frieren, steht ein Heizgerät bereit.

Böse Überraschungen hat es nach Kortes Auskünften bislang nicht gegeben. „90 Prozent aller Aufträge sind vergeben, wir liegen ganz klar im Rahmen der Kosten“, so der Diplom-Ingenieur der kkw-Architekten aus Altena.

Deshalb sieht es momentan ganz danach aus, als könne der geplante Umzugstermin in das eingeschossige Gebäude mit fünf Pflegeplätzen, das in der Zukunft je nach Möglichkeit und Bedarf noch erweitert werden kann, im Herbst eingehalten werden. Das wäre auch ganz nach dem Geschmack von Lucyna Krzeminski, die sich den 1. Oktober zum Ziel gesetzt hat. Die Hospiz-Leiterin hält eine Verschiebung nach vorn wie auch nach hinten für möglich.

Unklar ist noch, wie die bisherigen Räume danach genutzt werden. Sie gehören dem Marienhospital. Durch den Neubau ist das Hospiz künftig noch stärker auf Spenden angewiesen.