Nach sieben Jahren Wechsel an der Spitze
21.11.2010 | 13:49 Uhr 2010-11-21T13:49:00+0100
Letmathe.Es waren die berühmten fetten sieben Jahre für die Junge Union Letmathe, in denen seit 2003 Fabian Tigges als Vorsitzender die Geschicke der CDU-Nachwuchsorganisation vor Ort gelenkt hat.
Sie waren gekennzeichnet von Mitgliederzuwachs, vielen Aktivitäten und steigendem Selbstbewusstsein. Doch am Samstag hat Fabian Tigges seinen Sessel für einen Nachfolger frei gemacht.
Diesen Nachfolger sah die Jahreshauptversammlung im Haus Höynck in Matthias Winkler und wählte ihn mit überwältigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden. Fabian Tigges selbst hatte Winkler vorgeschlagen. Und mit dem 19-jährigen Schüler des Gymnasiums Letmathe sollen nun keineswegs sieben magere Jahre anbrechen, denn Matthias Winkler versprach die erfolgreiche Arbeit von Fabian Tigges fortzusetzen.
Zum Abschied vom Amt gab es noch mal einen großen Bahnhof für Fabian Tigges. Nicht nur eine Delegation der CDU-Ortsunion mit dem Vorsitzenden Karsten Meininghaus an der Spitze war zur Versammlung gekommen, sondern es gab noch weitere Gäste: Vizebürgermeister Thorsten Schick sowie die Bezirks-, Kreis- und Stadtverbandsvorsitzenden der Jungen Union Paul Ziemiak, Joshua Märker und Benjamin Korte. Und sie waren nicht mit leeren Händen erschienen, sondern dekorierten Fabian Tigges mit der Ehrennadel der Jungen Union in Gold.
Mit der Wahl von Matthias Winkler erhält der Vorstand der JU Letmathe nicht nur an der Spitze ein neues Gesicht. Während mit Oliver Wallesch einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden im Amt bestätigt wurde und so für Kontinuität sorgt, wurde für den nicht mehr kandidierenden Johannes Geppert Fabian Tigges Schwester Carolin zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Neue Schatzmeister für Sebastian Striewe wurde Kevin Hubert, Schriftführer bleibt Manuel Weniger, als Pressesprecher folgt Tobias Schmidt auf Matthias Winkler, als Beisitzer gehören Johannes Geppert und Sven Posselt dem Vorstand an. Fabian Tigges hatte zuvor den bisherigen Beisitzern Thorsten Rißmann und Christian Hasch Dank ausgesprochen.
16:29
Ich wünsche dem neuen Vorsitzenden viel Erfolg bei seiner Arbeit.
Lustig ist es wieder, wie hier welche etwas zu sagen haben, wobei sie sonst nie den Mund auf kriegen. Engagement soll hier herabgewürdigt werden von faulen Stubenhockern.
19:43
Gebt Bogus-Trumper eine Standarte, die wird zu ihm passen !!!! Heil Bogus
11:03
@ trzhutrzu
Stimmt! Ehre, wem Ehre gebührt.
Im Übrigen bin ich auch ein Freund von Fähnchen, weil man damit so lustig in der Gegend herumwedeln kann. Insbesondere dann, wenn man am Stammtisch sitzt.
Weidmanns Dank!
Bogus
07:52
Nicht ganz Bogus. Es sickert durch, dass die Schnösel-Union Hartz IV statt mit Euros mit Ehrennadeln und Orden aufstocken will. Wimpel! Das Volk braucht Wimpel!
07:37
... alles soll so bleiben, wie es ist!
18:56
Es wäre ja mal ganz interessant, wenn man erfahren würde, für welche Ziele sich diese Jung-Politiker eigentlich einsetzen.
Aber das liegt wohl, wie bei der CDU überhaupt, irgendwo im Dunkel...
14:16
@ #4 wofür engagieren die sich denn?
Also ich würde jeden Jugendlichen, der sich ehrenamtlich für soziale belange einsetzt wesentlich mehr begrüßen, als Kinder die Politik spielen...
07:24
Toll, dass e immer noch junge Menschen gibt, die sich FUER etwas engagieren !!!
07:21
Süß finde ich - und das zeigt auch ein wenig die Mentalität der Herren (und sehr wenigen Frauen) der Konservativen - die Vergabe einer Ehrennadel.
Welche eine Welt: Ehrennadeln, Abzeichen, Orden und Wimpel. Gruselig!
Trotzdem: Viel Erfolg ihr Schnösel!
Alternde Grüße,
Bogus
07:18
@ Bruder Jakob
So ein Blödsinn! Man muss mit den politischen Ideen und Zielen der CDU oder der Jungen Union nicht einverstanden sein. Es ist ihnen aber hoch anzurechnen, dass sie sich für das Allgemeinwohl einsetzen wollen. Fakt ist nämlich, dass man als Politiker nicht reich werden kann (zumindest nicht in Deutschland) und die überwiegende Mehrheit der Aktiven entweder noch Geld mitbringen oder eine Aufwandsentschädigung erhalten, die den (auch eigenen finanziellen) Aufwand in der Regel lange nicht wett macht.