Moderne Architektur im Dorfmittelpunkt

Im Untergeschoss haben die Mitarbeiter der elektronischen Datenverarbeitung ihre Büros.
Im Untergeschoss haben die Mitarbeiter der elektronischen Datenverarbeitung ihre Büros.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Seit Ende 2014 ist das neue Schulungs- und Bürozentrum der Winner-Spedition ein echter Hingucker in Oestrich.

Oestrich..  Mit dem neuen Schulungs- und Verwaltungsgebäude im Bereich Wiesenstraße/Brinkhofstraße hat die Winner-Spedition sowohl einen architektonischen, als auch unternehmerischen Meilenstein in ihrer Firmengeschichte gesetzt. Das mehrstöckige Gebäude entstand in einer Bauzeit von etwa einem Jahr. Gregor Athens von der Geschäftsleitung sprach mit der Redaktion über den Beginn der Planung bis zur Fertigstellung des markanten Ensembles im Jahr 2014.

„Mit unserem Stammsitz, einem ehemaligen Schulgebäude, sind wir immer mehr an unsere räumlichen Kapazitäten gestoßen. Um den Anforderungen unserer Kunden und dem stetig wachsenden Bedarf an Schulungen unserer Mitarbeiter gerecht zu werden, hat sich die Geschäftsführung entschlossen, in diese Immobilie zu investieren“.

Für den Komplex mussten zwei Wohnhäuser, die im Besitz der Winner-Spedition waren, weichen. Mit dem Abriss wurde Anfang 2013 begonnen. „Dank der guten Planung durch das Architekturbüro „Realisation“ Hemer gab es beim Bau kaum terminliche Lücken, so dass bereits 2014 der Umzug erfolgen konnte“, so Athens weiter.

Das Gebäude hat eine Fläche von 1150 Quadratmetern. Ein Drittel der Nutzung entfällt auf Weiterbildung und Schulung, zwei Drittel auf Büroräume. In das Gebäude zog die Personalabteilung, die Buchhaltung sowie die elektronische Datenverarbeitung. Alle Bereiche waren zuvor in der Zentrale untergebracht.

„Um auch langfristig gerüstet zu sein, hat sich die Planung des Gebäudes nicht an dem personellen ,Status Quo’ orientiert, sondern es wurde ein Puffer von 30 Prozent eingeplant, um bei Bedarf räumlich expandieren zu können“, so Athens.

Energieversorgung mit Erdwärme und Photovoltaik

Was die Inneneinrichtung und die Energieversorgung angeht, haben die Investoren auf den neuesten Stand der Technik zurückgegriffen. Das Gebäude wird mittels Erdwärme beheizt und mit Strom über eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage versorgt. Heizkörper sucht der Besucher vergebens, die Geschäftsführung entschied sich für eine Fußbodenheizung. Bereiche wie Nebenräume und das Treppenhaus sind mit Präsenzmeldern ausgestattet, die energiesparende LED-Lampen ein- oder ausschalten. Videobeamer, Flatscreens und weitere digitale Medien gehören zur Grundausstattung in den Schulungs- und Konferenzräumen, in denen bis zu 80 Personen Platz finden und auch bei der Planung der Büros kann flexibel reagiert werden. Alle dafür notwendigen Leitungen verlaufen in einem Zwischenboden.

Der Zugang zum Gebäude erfolgt von der Wiesenstraße, dort stehen Besuchern zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Gäste, die das Haus betreten, empfinden es als schlicht, aber elegant. Die Planer haben auf bündige Wände im Forum gesetzt. Während sich früher in der Inneneinrichtung Farben des Firmenlogos wiederfanden, verzichteten die Investoren diesmal darauf. Jetzt bilden Paneele aus Aluminium, Kupfer, Stahl und Messing besondere Akzente, die damit auf die überwiegend beförderten Güter der Spedition Bezug nehmen.

Athens: „Mit dem Gebäude ist das Unternehmen Winner für die Zukunft gut gerüstet und trägt den stetig steigenden Anforderungen Rechnung“.