Lutz Malaschöwski möchte gern den siebten Kindergarten in Sri Lanka bauen
24.09.2009 | 17:17 Uhr 2009-09-24T17:17:00+0200
Letmathe. 10 500 Euro hat Lutz Malaschöwski schon wieder gesammelt. Das würde reichen, um in Sri Lanka drei Häuser für Arme zu bauen. Doch lieber noch würde der Letmather einen Kindergarten und zwei Häuser errichten. Deshalb benötigt er zusätzliches Geld und bittet um Unterstützung.
Seit vielen Jahren sammelt der Letmather Rentner mit dem großen Iserlohner Bierglas Spendengelder für Sri Lanka. Kaum eine Großveranstaltung in seiner Heimat lässt er aus, um die Menschen anzusprechen und um ein paar Euro zu bitten. Natürlich sind auch große Spenden willkommen. Viele heimische Unternehmer und angesehene Persönlichkeiten geben bereitwillig große Summen. Sie haben Vertrauen in Lutz Malaschöwski und sein außergewöhnliches Hilfswerk.
Jedes Jahr fliegt Malaschöwski mit seiner Frau Barbara für ein paar Monate nach Sri Lanka. Dort übergibt er die Spendengelder und überwacht persönlich den Bau der Häuser und Kindergärten für bedürftige Menschen in abgelegenen Dörfern. „Jeder Euro soll ohne Abzug bei den Menschen, die Hilfe brauchen, ankommen”, ist einer seiner wichtigsten Grundsätze.
Im Frühjahr dieses Jahres konnten Lutz und Barbara Malaschöwski den Bau des größten Kindergartens in Sri Lanka vollenden, finanziert durch Spenden aus Iserlohn. Seitdem das Ehepaar zurück in Letmathe ist, sind schon wieder zwei große Spenden eingegangen: 5000 Euro von Dr. Sigurd Pütter (Medice) und 1550 Euro von Zahnarzt Dr. Bernd Boy, der anlässlich seines 60. Geburtstages auf Geschenke verzichtet hatte. Rund 4000 Euro wurden im Spendenglas gesammelt.
Sechs Kindergärten hat Lutz Malaschöwski bereits in der Armenregion im Süden Sri Lankas bauen lassen. Jetzt träumt er davon, im nächsten Jahr den siebten einweihen zu können. Dafür sind noch weitere Spenden nötig. Sie können auch auf das Spendenkonto Nr. 18660399 bei der Sparkasse Iserlohn eingezahlt werden. Bei Beträgen über 200 Euro werden automatisch Spendenquittungen erstellt.
Zwar ist der Bau fest gemauerter Häuser für die armen Familien nach wie vor ganz wichtig, um menschenwürdige Verhältnisse zu schaffen. Doch die Errichtung von Kindergärten verdient nach Malaschöwskis Auffassung ebenfalls große Unterstützung. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Eltern arm und arbeitslos seien und keine Perspektive hätten, sei eine frühe Erziehung zu gutem Sozialverhalten wichtig.
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Interessant wie solche Projekte, die mit Sicherheit auch ihre Daseinsberechtigung haben hoch gelobt werden. Andere soziale Aktivitäten, hier vor Ort nicht unterstützt werden. Ich frag mich jeden Tag wieder, ob man nicht erst einmal vor der eigenen Tür kehren sollte. Und noch mehr frage ich mich wie man so sehr die Armut in Deutschland ignorieren kann, wie es zur Zeit geschieht.