„Kirche mittendrin“ wurde zu einem kleinen Gemeindefest

Nicht nur Leckeres vom Grill servierte das Team der Christus-Kirchengemeinde bei „Kirche mittendrin“. Am Nachmittag gab es auch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.
Nicht nur Leckeres vom Grill servierte das Team der Christus-Kirchengemeinde bei „Kirche mittendrin“. Am Nachmittag gab es auch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Zu „Kirche mittendrin“ hatte die Christusgemeinde in den Grüner Ortskern eingeladen.

Grüne..  Meistens spielt sich das Gemeindeleben in und um die eigene Kirche ab. Dies ist auch in den drei Kirchen der evangelischen Christuskirchengemeinde nicht anders. Seit Jahren veranstaltet die Gemeinde aus diesem Grund auch kleinere Feste für jedermann, mitten in der Öffentlichkeit.

Gegrilltes im Sommer und Eintopf im Winter

„Man muss sonst immer einen Schritt in die Kirche hinein machen. Wir wollen mit dieser Veranstaltung alle einladen, auch, die keine Kirchgänger sind. Wir sitzen heute deswegen mit den unterschiedlichsten Menschen am Tisch“, erklärte Anne Kluge am Samstagvormittag.

Übersehen konnte man das bunte Treiben schon von der Untergrüner Straße aus nicht. Auf dem Parkplatz der Sparkasse und der Marien-Apotheke sorgten Zelte und Pavillons für einen ungewohnten Anblick. Zudem rührten die Gemeindemitglieder ordentlich die Werbetrommel. Auf dem nahegelegenen Parkplatz am Kreisverkehr sprachen Mitorganisatoren zufällig vorbeigehende Menschen an und luden diese auf einen kleinen Imbiss ein. Doch nicht nur diese direkte Werbung sollte auf „Kirche mittendrin“ aufmerksam machen. In den Tagen vor der Aktion prangten von Laternen und Co. bereits grüne Hinweistafeln, die zum „Grillfest für jedermann“ einluden.

Der Aufforderung der Gemeinde kamen etliche Leute nach, der Grill lief bereits zur Mittagszeit auf Hochtouren. „Wir sind viele Freiwillige“, erklärte Anne Kluge, „die mit viel Herzblut bei der Sache sind.“ Und weil so viele tatkräftig mithalfen, sprach Kluge sogar von einem „kleinen Gemeindefest“. Der Hauptgedanke, der hinter dem Grillfest steht, ist „Gemeinschaft“.

Um von dieser auch niemanden auszuschließen, kosteten die Leckereien von Grill und Kuchenbuffet nichts. Wer wollte, konnte aber einen kleinen Obolus hinterlassen. Die Einnahmen sollen dem Iserlohner Mittagstisch „Iss was“ und dem Letmather Pendant „Ma(h)lzeit“ überreicht werden.

Das diesjährige Fest war bereits das fünfzehnte seiner Art. Zweimal jährlich lädt die Gemeinde im öffentlichen Raum zum Beisammensein ein: Im Sommer am Grill, im Winter unter dem Motto „Eintopf für jedermann“. Der Aufhänger vor etlichen Jahren war die Frage: „Wie kriegen wir alle an einen Tisch?“ Die Antwort darauf geben sich die Organisatoren seitdem auf den kleinen Festen zweimal im Jahr selbst.