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SPD vor Ort im Stübbeken

Keine Einbahnstraße auf dem Dorfplatz!

11.08.2009 | 15:40 Uhr
Keine Einbahnstraße auf dem Dorfplatz!

Stübbeken. Der Bürgermeisterkandidat der SPD, Dr. Peter Paul Ahrens war ehrlich: „Ich war recht selten im Stübbeken, es liegt vielleicht daran, dass aus diesem wunderschönen Ort relativ wenig Beschwerden oder Kritik kommen, weil kleine Probleme innerhalb der Gemeinschaft gelöst werden”.

Dr. Ahrens war zusammen mit SPD-Ratskandidat (Wahlbezirk Stübbeken/Nordfeld) Mike Janke und weiteren Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Letmathe in die Waldsiedlung gekommen, um sich vor Ort darüber zu informieren, wo den Stübbekern „der Schuh drückt”. „Ich habe mich vor diesem Besuch etwas informiert”, so Dr. Ahrens. Derzeit hat das Stübbeken 721 Einwohner. Das Durchschnittsalter der Einwohner beträgt 45,38 Jahre.

Zu dem Rundgang durch den Ort konnten Janke und Dr. Ahrens neben den Vertretern der Dorfgemeinschaft auch den Vorsitzenden des SGV Letmathe, Dr. Peter Frielinghausen und die SGV-Wegwarte Lothar Wolf und Reinhold Walter begrüßen.

Letztere informierten die Politiker über die Situation der Wanderwege rund um die Waldsiedlung und baten darum, die Stadt möge den SGV doch bei der Instandhaltung von Wegetafeln und Wegweisern unterstützen. Einge sind ziemlich marode und müssen dringend ersetzt werden. Dr. Ahrens und Janke sagten zu, sich darum zu kümmern, zumal solche Wegetafeln auch relativ kurzfristig durch die Iserlohner Stadtbetriebe her- und aufgestellt werden können.

Beherrschendes Thema am Willy-Haarmann-Platz war die dortige Verkehrssituation (wir berichteten). Mike Janke warnte davor, eine Einbahnstraßenregelung dort einzuführen. „Wer so etwas favorisiert, kennt die Gegebenheiten vor Ort nicht”. Sehr oft spielen auf dem Platz Kinder und das nicht nur während der Stadtranderholung, zudem gibt es dort eine Bushaltstelle und der Platz ist auch ein Container-Standort für Papier, Grünschnitt und Altglas. So sahen es auch die Vertreter der Dorfgemeinschaft: „Eine Einbahnstraße, die über den Platz führt, ist ein Freibrief für Raser”.

Um die Situation - Parken am Fahrbahnrand, schlechte Einsicht durch die Hecke - zu entschärfen, gäbe es nach Ansicht der SPD mehrere Möglichkeiten. Durch bauliche Maßnahmen könnte die Kurve entschärft werden und das Parken wäre nur noch Anliegern (mit entsprechendem Parkausweis) erlaubt. Zudem soll das Gespräch mit den Eigentümern der rechts liegenden Häuser gesucht werden, ob die vorhandenen Rasenflächen vor den Häusern nicht zu Parkbuchten umfunktioniert werden könnten.

An der Kreuzkapelle informierte Presbyter Helmut Haupt über das Konzept der „Offenen Kirche”. In der Kreuzkapelle können beispielsweise Wanderer eine kleine Rast einlegen, das Gotteshaus besichtigen und eine Erfrischung zu sich nehmen. Die Mitglieder des SGV nahmen diese Information gerne auf und wollen sie bei einer Neuauflage der Broschüre „Wandern vor der Haustür” in diese einpflegen.

Ein weiteres Thema war das „Kanal-Scanning”. Nach einer EU-Richtlinie sind Hauseigentümer verpflichtet, das Stück zwischen ihrem Hausanschluss und dem Entwässrerungskanal auf Dichtigkeit prüfen zu lassen. Diese Untersuchungen sollten bis 2015 abgeschlossen sein. Die Dorfgemeinschaft ist in dieser Hinsicht bereits aktiv geworden und versucht, möglichst viele Hauseigentümer dafür zu gewinnen, damit die Untersuchung preiswerter wird.

Dr. Ahrens informierte die Dorfgemeinschaft, dass der Termin 2015 nur für ganz besondere Gebiete in Umweltzonen gilt und sich die Stübbeker noch etwas länger Zeit lassen können.

Hartmut Becker

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