Kaufpark gibt Letmather Filiale auf

Kaufpark hat seinen Abschied aus Letmathe angekündigt. Seit 40 Jahren ist der Supermarkt vor Ort, am 30. Juni ist letzter Verkaufstag.
Kaufpark hat seinen Abschied aus Letmathe angekündigt. Seit 40 Jahren ist der Supermarkt vor Ort, am 30. Juni ist letzter Verkaufstag.
Foto: IKZ
Wirtschaftliche Gründe haben dazu geführt, dass sich die „Michael Brücken Kaufpark Verwaltungsgesellschaft“ mit Sitz in Hagen von der Letmather „Kaufpark“-Filiale trennt.

Letmathe..  Die Tage des „Kaufpark“-Lebensmittelgeschäftes an der Hagener Straße sind gezählt. Zum 1. Juli gibt die „Michael Brücken kaufpark Verwaltungs GmbH“ mit Sitz in Hagen die Filiale auf. Das bestätigte Geschäftsführer Christian Schneider auf Nachfrage der Redaktion.

Seit über 40 Jahren gibt es die Letmather Filiale, die im gleichen Gebäude wie das Kaufhaus Woolworth untergebracht ist. Früher hieß das Lebensmittelgeschäft noch „Michael Brücken“, erst in den 80er-Jahren wechselte der Name zu „Kaufpark“. Die Filiale verfügt über eine Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern.

Von der Schließung sind 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. In Gesprächen wurde ihnen angeboten, entweder in anderen Filialen zu arbeiten oder einen ausgehandelten Sozialplan in Anspruch zu nehmen. Christian Schneider: „Das Unternehmen hat alles daran gesetzt, dass kein Mitarbeiter arbeitslos wird“.

„Es waren wirtschaftliche Grüne, weshalb sich unser Haus zu diesem Schritt entschlossen hat“, so der Geschäftsführer weiter. Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, wurden zahlreiche Gespräche mit dem Vermieter geführt, damit er die Geschäftsräume überplant. Doch diese Gespräche sind im Sande verlaufen, eine gesetzte Frist verstrich, ohne dass sich der Vermieter noch einmal bei der Verwaltungs-GmbH gemeldet hat.

Den Namen des Vermieters wollte Christian Schneider nicht nennen, nur so viel: Es handelt sich um einen institutionellen Anleger-Fonds, der sich aus mehreren Investoren zusammensetzt. Christian Schneider: „Uns fällt der Weggang aus Letmathe nicht leicht. Sollte es kurzfristig möglich sein, vor Ort entsprechende Räume zu finden, würden wir sogar in Letmathe bleiben.“

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