Junge Frau nach Spaziergang mit Hund nicht zurückgekehrt

Mit Scheinwerfern leuchtete die Feuerwehr die Wasseroberfläche und die Böschung der Lenne aus.
Mit Scheinwerfern leuchtete die Feuerwehr die Wasseroberfläche und die Böschung der Lenne aus.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Bis in die Nacht zu Samstag dauerte die groß angelegte Suche nach der 26-jährigen. Möglicherweise ist sie bei Iserlohn in die Lenne gestürzt.

Letmathe.. Ein Polizeihubschrauber, der am späten Freitagabend eineinhalb Stunden über Letmathe kreist, Sirenenalarm in Hohenlimburg und zuckendes Blaulicht entlang der Lenne: In einer groß angelegten Suchaktion, die bis spät in die Nacht zu Samstag dauerte, versuchten Polizei und Feuerwehr eine 26-jährige Letmatherin zu finden, die seit Freitag gegen 13 Uhr vermisst wird.

Nach Polizeiangaben startete die Frau mit ihrem Jagdterrier zu einem Spaziergang, von dem sie nicht zurückkehrte. Die Frau ist nach Polizeiangaben etwa 175 cm groß und von stabiler Statur. Sie hat blonde Haare und trägt eine Brille. Bekleidet ist sie mit einer dunklen Winterjacke. Die Polizei nimmt Zeugenhinweise unter 02371/91990 entgegen.

In die Lenne gestürzt?

Nachdem die Suche mit dem Polizeihubschrauber kein Ergebnis gebracht hat, wurde die Feuerwehr Iserlohn um Amtshilfe gebeten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Frau in die Lenne gestürzt sein könnte, wurde der Fluss zwischen der neuen Lennebrücke und der Grenze zu Hohenlimburg akribisch abgesucht. Dafür wurde die Wasseroberfläche und die Böschung durch die Feuerwehr ausgeleuchtet. Es kam auch ein Rettungsboot und ein Suchhund zum Einsatz.

Das Rettungsboot der Feuerwehr konnte über eine östlich der neuen Lennepromenade angelegten, so genannten Slipanlage, zu Wasser gelassen werden. Die Einsatzkräfte konnten somit von der Wasserseite aus die Uferbereiche mit einer Wärmebildkamera absuchen, machten dabei aber keine Feststellung. Auf Grund der hohen Strömungsgeschwindigkeit der Lenne war das Befahren mit dem Boot nicht in allen Bereichen durchgängig möglich.

Verstärkt wurde die Suchmannschaft durch einen Rettungswagen und einen Notarzt von der Feuerwehr Hemer. An strategischen Punkten, beispielsweise den Lennebrücken, postierten sich Feuerwehrleute, um bei verdächtigen Beobachtungen schnellstens eingreifen zu können. Auch die Hagener Berufsfeuerwehr war auf Hohenlimburger Gebiet mit rund 30 Kräften im Einsatz.

Nach Polizeiangaben wurden am frühen Samstagmorgen die Such-Teams personell reduziert, die Suche ist damit aber keineswegs abgebrochen worden. „Die Ermittlungen laufen weiter“, so ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion.