Insassen blieben bei spektakulärem Unfall unverletzt
02.09.2009 | 17:36 Uhr 2009-09-02T17:36:00+0200
Letmathe. Ein grüner VW Polo hat sich am Mittwoch gegen 15.45 Uhr auf der Bundesstraße 236 am Schälk überschlagen. Der 22-jährige Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer, beide aus Iserlohn, blieben unverletzt.
Wie die Polizei Hohenlimburg mitteilt, waren die beiden Iserlohner in Richtung Letmathe unterwegs, als der Polo ausgangs einer Kurve nach einem Bremsmanöver ins Schleudern geriet. Gegenüber der Polizei gab der Fahrer an, er habe einem Tier ausweichen müssen. Der Polo überschlug sich und blieb „kopfüber” auf einem Acker liegen.
Die Bundesstraße an der Stadtgrenze Letmathe/Hohenlimburg wurde für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt. Neben Streifenwagen der Polizei aus Hohenlimburg und Letmathe war auch die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz.
An dem Polo entstand, so die Polizei, Totalschaden in Höhe von rund 10 000 Euro.
Anmerkung der Redaktion: Durch eine bedauerliche Panne sind zunächst Bilder veröffentlicht worden, auf denen das Kennzeichen des Unfallautos nicht unkenntlich gemacht worden ist. Wir bitten um Entschuldigung.
19:50
Es kann doch nicht wahr sein, dass es zu einem Zeitungsartikel in dem es sich ganz offensichtlich um einen Raser auf 4 Rädern handelt, es noch Leute gibt die sich erdreisten an dieser Stelle gegen Motorradfahrer zu hetzen.
14:37
@ 26
Der Umbau der Kurve ist ja wohl der Witz des Jahres. Nach Abzug der Arbeiter standen die Motorradtouristen sofort wieder in der Auffahrt zum Acker. Ich warte jetzt auf die Begrünung und sehe dann schon die Typen im Liegestuhl sitzend dort weiterhin den Kollegen zujubeln. Demnächst dann noch bei Bratwurst vom Grill. Fast wie im eigenen Garten
Einer der Begrenzungspfähle ist bereits im Acker gelandet und das nur wenige Stunden nachdem sie angebracht wurden.
Das Ganze ist, wie die Rüttelstreifen eine totale Geldverschwendung ohne Wirkung.
10:54
Muss ich doch auch noch meinen Senf hier abgeben!
@ Tenkate , da braucht man ja nichts mehr zu zu sagen, du hast recht.
Es gab in 2008 auf der gesamten Strecke 22 Verkehrsunfälle! Das sind in meinen Augen 22 zuviel!
Dabei waren 13 Unfälle mit Pkw-Beteiligung.
Am 05.08 gab es Geschwindigkeitskontrollen auf der Strecke Schälk. Ergebnis :
2 Motorradfahrer fuhren 20 km/h zu schnell!
Aber 6 PkwFahrer waren zu schnell und davon einer mit fast 60 Km/h!!!!
Wer hier rast ist ja wohl klar.
Motorräder werden subjektiv als zu schnell angesehen, da die Motordrehzahl höher liegt und die Motorgeräusche nicht wie beim Pkw abgeschirmt werden können.
Thema Kurve 2,8 km: In dieser Kurve hat Strassen NRW erst mal aus dem Haltestreifen einen Acker gemacht!
Viel schlimmer ist aber, das dort auch noch Leid(t)planken angebracht werden sollen. Diese sind zwar nach dem Euskirchener Modell vorgesehen, aber können für Motorradfahrer dennoch gefährlich sein.
Bestes Beispiel dafür: Am 05.08.2009 verunglückte Joe am Schälk, weil sein Hinterrad aufgrund eines technischen Defektes blockierte! Er kam daraufhin zu Fall und wäre auf den Acker gerutscht. Da aber an der Stelle (Murphys Gestz) ein Schild stand ist er mit der Schulter dagegen geprallt und zog sich eine Fraktur des Schlüsselbeins zu. Hätte dort diese Leidplanke gestanden, wäre der Unfall weit schlimmer ausgegangen.
Ich will das Motorradfahren nicht ungefährlich reden.
Fakt ist das Motorradfahrers Verletzungsrisiko 18 mal höher ist als das eines Autofahrers.
Wären der Unfall mit dem Polo vor 25 oder 30 Jahren gewesen, als die Fahrzeugsicherheit noch wesentlich geringer war, dann hätte es mit Sicherheit Verletzte gegeben!
Zu guter Letzt:
Am Montag 07.09.09 um 11.30 findet in der Gaststätte Zum grünen Krug der Anhörungstermin gegen die Streckensperrung des Petitionsausschußes statt.
08:50
Es gibt nur 2 Möglichkeiten:
1.) kompletter Rückbau zum Feldweg. Wofür brauchen die Anwohner auch eine Bundesstrasse?
2.) Als Bundesstrasse auf KURVENFREI, also geradeaus umbauen. Kurven überfordern viele Verkehrsteilnehmer.
17:14
Interessant sind auch die Kommentare die hier verfasst werden. Da wird auf die Rechte des armen Verunfallten eingegangen. Dass blooß keiner sein Kennzeichen zeigt.
Stelle sich mal einer vor, es wäre ein Motorradfahrer gewesen der sein Moppet dort im Graben geparkt hätte.
Dann wäre das Geschrei der geistigen Tiefflieger wieder groß gewesen. Von wegen geschieht ihm Recht und sollte man allen den Führerschein wegnehmen, den hirnlosen Rasern.
Wer auch nur einen Ansatz von Fahrphysik begriffen hat, weiß wie schwierig es ist einen solch langsamen frontgetriebenen Haufen im Graben aufs Dach zu legen. Das macht man nicht mal nebenbei.
Weit und breit nicht mal die VERMUTUNG auf überhöhte Geschwindigkeit!
Könnte es nicht auch ein Motorradfahrer gewesen sein, der ausnahmsweise mal im Auto unterwegs gewesen ist?
Das würde die Sachlage doch vollkommen verändern oder nicht?
16:48
Was soll denn das ganze Theater?
Wer so fährt ist doch selber schuld!
Dann muss man auch hierfür die Verantwortung übernehmen, denn überlegen kann man ja vorher!
11:41
Also jetzt mal ehrlich. Die komplette Straße muß rückgebaut werden. Der Asphalt dort ist Werk des Teufels und man kann ja auch gut die Autobahn benutzen. Allen Anwohnern gehört ein Jeep geschenkt und sie müssen keine Steuern mehr bezahlen. Ich werde jetzt mal bei Flughafen Do anrufen und um ein Überflugverbot bitten.
11:12
Und was ist denn überhaupt mit den Radrennfahrern dort...?
Auch die fahren immer sehr schnell da.
09:01
Ich hab da vor kurzem auch einen Jogger gesehen, der war deutlich zu schnell !!!
08:46
Angesichts der hohen Unfallzahlen mit Autos auf diesem Streckenabschnitt müsste man mal so allmählich über eine Sperrung für Pkw und Lkw nachdenken.
Zumal die Geschwindigkeitskontrollen der letzten Wochen auch deutlich gezeigt haben, daß insbesondere die Pkw sich nicht an die Tempolimits halten.