In und für Gemeinde wirken
20.02.2008 | 16:02 Uhr 2008-02-20T16:02:00+0100
Letmathe. Keinen Geringeren als den NRW-Ministerpräsidenten zitierte der Vorsitzende des Kirchenchores St. Kilian, Bernhard Ellebracht, zu Beginn der Jahreshauptversammlung des Chores.
Anfang des Jahres hatte Jürgen Rüttgers in Essen vor einem Rückzug der Kirche aus der Gesellschaft gewarnt und unter anderem auch die Chöre als Garanten einer lebendigen Volkskirche genannt. Dies solle der Kirchenchor St. Kilian auch auf sich selbst beziehen, sagte Ellebracht, und durch sein Mitgestalten von Gottesdiensten weiterhin engagiert in der Gemeinde und für die Gemeinde wirken.
Der Kirchenchor feiert in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass eine eine mehrtägige Fahrt nach Straßburg geplant. Das eigentliche Jubiläum wird am 16. November, dem Cäcilientag, mit einem Festgottesdienst und einer anschließenden Feierstunde begangen.
Bei der Jahreshauptversammlung standen auch diesmal Menschen im Mittelpunkt, die seit langer Zeit dem Chor die Treue halten. Die Ehrung wurde von Bernhard Ellebracht, seiner Stellvertreteerin Heike Pennig sowie erstmals von Pastor Guido Bartels vorgenommen. Beate Schröter, die seit 50 Jahren dem Chor angehört wurde mit der goldenen Mitgliedsnadel dekoriert. Dazu gab es noch eine Urkunde und einen prächtigen Blumenstrauß. Nach 30 Jahren konnten sich Christa Ellebracht über Blumen freuen. Desgleichen 30 Jahr im Chor, am Dienstag aber leider verhindert: Margret Daum. Für 25-jährige Mitgliedschaft durfte Elfriede Werner neben Urkunde und Blumen eine Silbernadel entgegennehmen.
Mit Theresia Golz konnte eine neue Stimme für den Chor gewonnen werden, demgegenüber musste aber auch der Tod von vier langjährigen Mitgliedern betrauert werden. 2007 bewältigte der Chor insgesamt 17 Auftritte, aber auch einige gesellige Zusammenkünfte fehlten nicht.
Der Kirchenchor St. Kilian probt weiterhin jeweils dienstags ab 20 Uhr im Kolpinghaus. Neue Sängerinnen und Sänger sind stets willkommen.
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