Hohe Qualität der Geweihe

Hegeringleiter Heiko Hövel,
Hegeringleiter Heiko Hövel,
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Die Mitgleider des Letmather Hegerings kamen zur Throphäenschau im Vereinslokal „Haus Höynck“ zusammen.

Letmathe..  Die Mitglieder des Letmather Hegerings haben sich im Vereinslokal „Haus Höynck zu ihrer Trophäenschau getroffen. Sie gilt den Behörden gegenüber als Nachweis, das der gesetzlich verpflichtend vorgeschriebene Abschuss auch ordnungsgemäß stattgefunden hat. Darüber hinaus ist die Betrachtung der Trophäen ein Indikator über den Zustand des Wildes im heimischen Wald

Jedes dritte Reh fällt dem Straßenverkehr zum Opfer

. Eingangs erläuterte Hegeringleiter Heiko Hövel die Gesamtzahl des erlegten Wildes im Bereich Letmathe. Die Statistiken und Auflistungen erstreckten sich über Ente, Kaninchen und Hase bis hin zu Fuchs, Reh und Schwarzwild. Bei Letzterem konnten doppelt so viele Wildschweine wie im Vorjahr erlegt werden, und das war auch dringend notwendig, wenn man sich die Schäden in den Feldern und Wiesen ansieht.

Eine jedes Jahr erschreckende Zahl betrifft das Rehwild: 2014 wurde jedes dritte Reh Opfer des Straßenverkehrs oder anderer Einflüsse, wie wildernde Hunde oder Zäune in denen sich die Tiere verfingen. Erfreulich war aber die Qualität der ausgestellten Geweihe: dieses spricht für die Hege der Jäger und die guten natürlichen Voraussetzungen der Wälder vor Ort. Gleich zwei Böcke erreichten bei hohem Alter die 400 Gramm-Grenze, was für hiesige Verhältnisse außergewöhnlich ist. Normal sind rund 300 bis 350 Gramm. Den stärksten Bock erlegte Torsten Dembski, den zweitstärksten Heiko Heucks und an dritter Stelle kam der Bock von Waidmann Andreas Jany. Ausgezeichnet wurde ebenfalls Klaus Voigt, welcher den ältesten Rehbock des Jahres erlegen konnte.