Höhle und Museum ins Stadtmarketing einbeziehen
16.02.2010 | 15:26 Uhr 2010-02-16T15:26:00+0100
Grüne. Die Dechenhöhle und das Deutsche Höhlenmuseum sollen stärker als bisher in das Iserlohner Stadtmarketing einbezogen werden. Diesen Vorschlag macht Vizebürgermeister Michael Scheffler in einem Antrag an den Haupt- und Kulturausschuss.
Desweiteren schlägt Scheffler vor, die Verwaltung prüfen zu lassen, ob das Marketing für Höhle und Museum nicht mit der Werbung und Präsentation anderer kultureller Einrichtungen in der Nachbarschaft wie den übrigen Iserlohner Museen, der Burg Altena und aktuell auch der Landesgartenschau in Hemer verknüpft werden kann.
Mit seiner Einschätzung, dass die Dechenhöhle, die zu 30 Prozent der Stadt und zu 70 Prozent dem Märkischen Kreis gehört und durch die Eröffnung des Museums im Jahr 2006 noch erheblich an Anziehungskraft für Touristen aus der Region und darüber hinaus gewonnen hat, ein Pfund ist, mit dem Iserlohn wuchern kann, dürfte Michael Scheffler auch bei Bürger Dr. Peter Paul Ahrens offene Türen einrennen. Ahrens hatte sich nach der Teilnahme an einer weihnachtlichen Führung an Heiligabend sowie einem Rundgang durch die neue erste Etage des Museums sehr beeindruckt gezeigt und bedauert, dass die Stadt Iserlohn bisher nicht stärker mit der Touristenattraktion auf ihrem Gebiet wirbt.
18:03
Das fällt ihnen ja früh ein!
In weniger als 2 Monaten beginnt in Hemer die Landesgartenschau und Iserlohn ist nahezu nicht vertreten.
Wie hätte man hier gerade die Naturliebhaber für die Dechenhöhle beigeistern können (oder zumindest mal einwenig die Werbetrommel für die Höhle rühren).
Aber in Iserlohn dreht man ja lieber das ganz große Rad, man möchte möchte lieber Brücken abreißen, Hallen neubauen, ganze Stadtteile sanieren (Genna).