Hildegard Alberts großer Tag mit Sekt und Akkordeonmusik
26.08.2009 | 16:32 Uhr 2009-08-26T16:32:00+0200
Letmathe. Hundertste Geburtstage sind zumeist keine rauschenden Feste, sondern eher beschauliche Ereignisse. Als aber am Mitwoch Hildegard Alberts im Atrium des Hauses St. Kilian diesen wohl rundesten aller Geburtstage beging, geschah dies mit vielen Gästen, Sekt, vielen Blumen und Akkordeonmusik.
Die Jubilarin ist noch von erstaunlicher geistiger Frische und konnte so ihren Ehrentag und die vielen lieben Worte genießen. Für die Stadt Iserlohn sprach Vizebürgermeister Michael Scheffler Glückwünsche aus, und neben Verwandten und Bekannten reihten sich auch die Mitarbeiter des Hauses, viele Mitbewohnerinnen und Mitwohner in die Schar der Gratulanten ein.
Hildegard Alberts wurde in Bochum geboren, ist aber mit ihrer Familie früh nach Hohenlimburg gezogen und dort aufgewachsen. Nach der Heirat 1937 wohnte sie mit ihrem Mann in Westig - 20 Jahre bis das kinderlose Paar in ihr Elternhaus nach Hohenlimburg zog . Leider starb ihr Mann bereits früh im Jahr 1967.
Nach einer kaufmännischen Ausbildung war Hildegard Alberts in verschiedenen Firmen und als Mitarbeiterin von Ärzten in Hohenlimburg, Westig und Letmathe tätig. Seit zwölf Jahren lebt die Seniorin im Haus St. Kilian und das sehr gern. Nichten, Neffen und deren Familien halten noch regelmäßig Kontakt zu ihrer „Tante Hilde” und waren gestern natürlich am großen Tag zur Stelle. Gemeinsam feierte die Geburtstagsgesellschaft einen von Pfarrerin Christine Brokmeier gehaltenen Gottesdienst.
Hildegard Alberts ist zur Zeit die zweite Bewohnerin des Haus St. Kilian mit einem dreitstelligen Lebensalter. In diesem Jahr stehen dort allerdings noch drei weitere 100. Geburtstage an.
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