Große Suchaktion ergebnislos

Ein Polizeihubschrauber wie dieser vom Typ Hummel unterstützte die Suchaktion in Lössel.
Ein Polizeihubschrauber wie dieser vom Typ Hummel unterstützte die Suchaktion in Lössel.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Polizei hat am Sonntagvormittag die Suchaktion nach einem möglicherweise abgestürzten Gleitschirmspringer eingestellt, da nichts gefunden wurde und niemand als vermisst gemeldet war.

Lösssel..  Der vermeintliche Absturz eines Gleitschirmfliegers hat am Samstagabend Polizei und Feuerwehr in Lössel in Atem gehalten.

Die Feuerwehr wurde gegen 22 Uhr alarmiert, weil im Bereich Hilkenhohler Weg / Zur Friedenseiche in der Abenddämmerung ein Gleitschirmflieger abgestürzt sein soll. Feuerwehr und Polizei suchten das Waldgebiet unter anderem mit Wärmebildkameras intensiv ab. Zur Unterstützung kreiste der Polizeihubschrauber „Hummel 5“ mit Suchscheinwerfer und bordeigener Wärmebildkamera über dem Wald.

Die Suche wurde nach über zwei Stunden ergebnislos abgebrochen. Auch bei einem weiteren Hubschrauber-Einsatz am Sonntagmorgen wurde nichts gefunden. Da niemand vermisst gemeldet worden war, beendete die Polizei die Suchaktion. Rund 20 Feuerwehrkräfte (Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst, Löschgruppe Lössel) und 12 Polizeibeamte waren insgesamt im Einsatz.

Wie es bei der Polizei hieß, kann die Landung eines Gleitschirmspringers aus der Ferne betrachtet für einen Laien schon mal gefährlicher aussehen, als sie ist. Ernste Unffälle hat es allerdings auch schon gegeben. Erst vor einem Monat war am Wixberg ein 52-jähriger Bielefelder mit seinem Gleitschirm im Garten eines Wohnhauses an der Wixbergstraße abgestürzt und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen.